Werden

Die längste Straße ist die Ruhrtalstraße (4,02 km), am steilsten ist die Stotznocken (17,9 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Barkhorstrücken (149 m ü. NHN).
Werden liegt im Süden von Essen und bildet zusammen mit Kettwig und Bredeney den Stadtbezirk IX. Der Stadtteil schmiegt sich an das Ruhrtal und grenzt unmittelbar an die Ruhr, wodurch er stark von Wasser und Grün geprägt ist. Charakteristisch ist eine aufgelockerte Wohnbebauung, die sich mit Einzelhandel und Gewerbe mischt; die ausgedehnten Flächen entlang der Ruhr dienen der Naherholung. Damit zählt Werden zu den grünen, wohnlich geprägten Lagen im Essener Süden.
Im Mittelpunkt steht die gut erhaltene historische Altstadt mit zahlreichen Baudenkmälern. Überregional bekannt ist die Basilika St. Ludgerus, die frühere Abteikirche, die als herausragendes Beispiel des rheinischen Übergangsstils gilt. In der ehemaligen Abtei ist heute die Folkwang Universität der Künste untergebracht, eine Hochschule für Musik, Theater, Tanz, Gestaltung und Wissenschaft. In direkter Nachbarschaft lädt der zwischen 1931 und 1933 entstandene Baldeneysee zu Freizeit und Erholung ein und macht Werden zu einem beliebten Ausflugsziel.
Namensherkunft
Der Ortsname Werden verweist auf eine Furt oder Fähre und deutet damit auf die historische Bedeutung einer Übergangsstelle an der Ruhr hin.
Geschichte
Die Wurzeln Werdens reichen bis ins frühe Mittelalter zurück: Um das Jahr 799 gründete der heilige Liudger an dieser Stelle ein Benediktinerkloster. Die Abtei entwickelte sich zum geistlichen und wirtschaftlichen Mittelpunkt der Siedlung und prägte den Ort über Jahrhunderte. Im Jahr 1317 erhielt Werden die Stadtrechte und behauptete sich lange als eigenständiges Gemeinwesen. Mit der Säkularisation wurde die Abtei 1803 aufgelöst, womit eine lange klösterliche Epoche endete. Seine Selbstständigkeit als Stadt verlor Werden schließlich am 1. August 1929, als es nach Essen eingemeindet wurde und seither zu deren südlichem Stadtgebiet gehört.
Quellen: Essen-Werden – Wikipedia
- 9.813
- Einwohner
- 4,07 km²
- Fläche
- 2.411 /km²
- Bevölkerungsdichte
- IX (9)
- Stadtbezirk
- 45239
- PLZ
- 1929
- Eingemeindung
- 110
- Straßen
- 34,7 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 34
- POIs
- 8,4 /km²
- POI-Dichte
- 43–149 müber NHN
- Höhenlage
- 8Spielplätze1 pro 1.227 Einw. · 2,0/km²
- 7Bäckereien1 pro 1.402 Einw. · 1,7/km²
- 5Gymnasium1 pro 1.963 Einw. · 1,2/km²
- 4Kindergärten1 pro 2.453 Einw. · 1,0/km²
- 4Brunnen1 pro 2.453 Einw. · 1,0/km²
- 3Supermärkte1 pro 3.271 Einw. · 0,7/km²
- 2Grundschule1 pro 4.907 Einw. · 0,5/km²
- 1Berufskolleg1 pro 9.813 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 4,02 km Ruhrtalstraße
- 1,04 km Unterer Pustenberg
- 0,96 km Huffmannstraße
- Kürzeste Straße
- Steilste Straße
- 17,9 % Stotznocken
- 16,7 % Velberter Sträßchen
- 13,7 % Robert-Feulgen-Straße
- Höchster Punkt
- 149 m ü. NHN Barkhorstrücken
- 136 m ü. NHN Unterer Pustenberg
- 130 m ü. NHN Viehauser Berg
- Tiefster Punkt
- 43 m ü. NHN Gustav-Heinemann-Brücke
- 43 m ü. NHN Ruhrtalstraße
- 43 m ü. NHN Laupendahler Landstraße
- Größter Höhenunterschied
- 68 m Viehauser Berg
- 67 m Klemensborn
- 49 m Velberter Straße
- Älteste benannte Straße
- 1250 Heckstraße
- 1354 Wigstraße
- 1412 Hölle
- Jüngste benannte Straße
- 2015 Treidelplatz
- 2009 Leopold-Simon-Straße
- 2009 Wilhelm-Döllken-Straße