Südostviertel

Ortstafel Südostviertel

Die längste Straße ist die Franziskanerstraße (1,20 km), am steilsten ist die Semperstraße (5,4 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Moltkestraße (112 m ü. NHN).

Das Südostviertel ist ein Stadtteil im Zentrum von Essen. Gemeinsam mit dem Stadtkern sowie dem Nord-, Ost-, Süd-, West- und Südviertel bildet es die Essener Stadtmitte und gehört verwaltungstechnisch zum Stadtbezirk I (Stadtmitte/Frillendorf/Huttrop). Auf einer vergleichsweise kleinen Fläche von rund 0,97 Quadratkilometern leben über 13.000 Menschen, womit das Viertel zu den am dichtesten besiedelten Bereichen der Stadt zählt. Geprägt wird der Stadtteil vor allem durch geschlossene, dichte Wohnbebauung. Wichtige Verkehrsachsen sind die Steeler Straße in Richtung Steele, die Kurfürstenstraße und die weiter südlich verlaufende Ruhrallee.

Ein weithin sichtbares Wahrzeichen ist der Wasserturm an der Steeler Straße nahe dem Diether-Krebs-Platz, dem früheren Ostpark. Sehenswert sind außerdem die Kirche St. Michael am Wasserturm, das Programmkino Eulenspiegel sowie die 1959 errichtete Synagoge im Moltkeviertel, das mit Bauten wie der Alt-Lutherischen Kirche (1910) und der Auferstehungskirche (1929) architektonisch hervorsticht. Auch das Viktoria-Gymnasium und der Ostfriedhof liegen im Viertel.

Quellen: Essen-Südostviertel – Wikipedia; Südostviertel – Stadt Essen (essen.de); Stadtteil Essen-Südostviertel – KuLaDig

Namensherkunft

Der Name leitet sich von der Lage des Quartiers im Südosten der Essener Stadtmitte ab und ist damit rein verwaltungstechnisch-geografisch geprägt; aufgrund dieser eher abstrakten Benennung fühlen sich viele Bewohner dem benachbarten Stadtteil Huttrop zugehörig.

12.957
Einwohner
0,98 km²
Fläche
13.221 /km²
Bevölkerungsdichte
I (1)
Stadtbezirk
45128, 45138, 45139
PLZ
55
Straßen
17,0 kmStraßennetz
Gesamtlänge
29
POIs
29,6 /km²
POI-Dichte
86–112 müber NHN
Höhenlage