Südviertel

Die längste Straße ist die Rellinghauser Straße (1,67 km), am steilsten ist die Schubertstraße (7,0 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Kahrstraße (113 m ü. NHN).
Das Südviertel ist einer der sechs Stadtteile, die gemeinsam die Essener Stadtmitte bilden, und gehört zum Stadtbezirk I. Auf einer Fläche von rund 1,6 Quadratkilometern leben hier etwa 12.400 Menschen. Innerhalb Essens prägt kein anderes Quartier die Skyline so deutlich: Das Südviertel ist von markanter Büroarchitektur und zahlreichen Hochhäusern bestimmt, in denen große Unternehmen und überregionale Einrichtungen ihre Zentralen unterhalten. Dazu zählen unter anderem Evonik Industries, RWE und Hochtief sowie regionale Verbände wie der Ruhrverband und die Emschergenossenschaft.
Geprägt ist der Stadtteil damit weniger vom Wohnen als von Verwaltung, Wirtschaft und Kultur. Zu den bekanntesten Anlaufpunkten gehören das Aalto-Theater und der Saalbau als Heimat der Essener Philharmonie am Stadtgarten sowie das Museum Folkwang. Der Isenbergplatz gilt als Treffpunkt der örtlichen Kunstszene. Auch das historische Glückaufhaus und das von Wilhelm Kreis entworfene Gebäude der Emschergenossenschaft tragen zum baulichen Charakter des Viertels bei.
Namensherkunft
Der Name leitet sich aus der Lage des Stadtteils ab: Wie die übrigen Essener „Viertel" der Stadtmitte (etwa Nord-, Ost- und Westviertel) bezeichnet das Südviertel die südlich an den Stadtkern anschließende Himmelsrichtung.
Geschichte
Die heutige Gestalt des Südviertels ist stark von der Industrie- und Wirtschaftsgeschichte des Ruhrgebiets geprägt. Bereits zu Beginn des 20. Jahrhunderts siedelten sich hier bedeutende Einrichtungen des Bergbaus an: Der Verein für bergbauliche Interessen bezog im Januar 1902 sein repräsentatives Gebäude an der Friedrichstraße. Die Huyssenallee, die der Industrielle und frühere Bürgermeister Heinrich Arnold Huyssen der Stadt schenkte, galt bis zum Zweiten Weltkrieg als gehobenes Wohngebiet. Während des Krieges wurde das Viertel schwer zerstört. Beim Wiederaufbau in den 1950er Jahren entschied man sich, das Gebiet vorrangig mit Bürogebäuden statt mit Wohnhäusern neu zu errichten, was die bis heute sichtbare Ausrichtung als Verwaltungs- und Geschäftsstandort begründete.
Quellen: Südviertel (Essen) – Wikipedia; Südviertel Startseite – essen.de
- 12.109
- Einwohner
- 1,60 km²
- Fläche
- 7.568 /km²
- Bevölkerungsdichte
- I (1)
- Stadtbezirk
- 45127, 45128, 45130
- PLZ
- 75
- Straßen
- 24,6 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 28
- POIs
- 17,5 /km²
- POI-Dichte
- 79–113 müber NHN
- Höhenlage
- 7Spielplätze1 pro 1.730 Einw. · 4,4/km²
- 6Kindergärten1 pro 2.018 Einw. · 3,8/km²
- 4Berufskolleg1 pro 3.027 Einw. · 2,5/km²
- 4Bäckereien1 pro 3.027 Einw. · 2,5/km²
- 4Brunnen1 pro 3.027 Einw. · 2,5/km²
- 1Grundschule1 pro 12.109 Einw. · 0,6/km²
- 1Supermärkte1 pro 12.109 Einw. · 0,6/km²
- 1Hundewiesen1 pro 12.109 Einw. · 0,6/km²
- Längste Straße
- 1,67 km Rellinghauser Straße
- 1,10 km Bismarckstraße
- 0,87 km Huyssenallee
- Kürzeste Straße
- 52 m Kleine Schäferstraße
- 60 m Kindlingerstraße
- 64 m Am Thyssenhaus
- Steilste Straße
- 7,0 % Schubertstraße
- 4,4 % Lortzingstraße
- 3,8 % Walter-Hohmann-Straße
- Höchster Punkt
- 113 m ü. NHN Kahrstraße
- 112 m ü. NHN Mörikestraße
- 112 m ü. NHN Bismarckstraße
- Tiefster Punkt
- 79 m ü. NHN Freiheit
- 79 m ü. NHN Weiglestraße
- 79 m ü. NHN Helbingstraße
- Größter Höhenunterschied
- 28 m Bismarckstraße
- 26 m Rellinghauser Straße
- 19 m Richard-Wagner-Straße
- Älteste benannte Straße
- 1860 Witteringstraße
- 1860 Rellinghauser Straße
- 1868 Wiesenstraße
- Jüngste benannte Straße
- 2017 Europaplatz
- 2012 Isenbergplatz
- 2010 Ernst-Schmidt-Platz