Altenessen-Nord

Die längste Straße ist die Heßlerstraße (2,51 km), am steilsten ist die Johannes-Trimborn-Straße (3,6 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Wolbeckstraße (51 m ü. NHN).
Altenessen-Nord liegt im Norden der Stadt Essen und bildet zusammen mit Altenessen-Süd den ehemals selbstständigen Ort Altenessen, der heute zum Stadtbezirk V (Altenessen/Karnap/Vogelheim) gehört. Im Norden grenzt der Stadtteil an Karnap; der Rhein-Herne-Kanal markiert dort die Grenze. Auf rund 5,7 Quadratkilometern leben etwa 17.000 Menschen, sodass der Stadtteil dicht besiedelt ist und durch Wohnbebauung, Gewerbe und Einkaufsmöglichkeiten geprägt wird.
Die industrielle Vergangenheit ist bis heute sichtbar: Mit der Zeche Carl steht eine ehemalige Bergbauanlage, die inzwischen für Kultur, Sport und Veranstaltungen genutzt wird. Den höchsten Punkt bildet die Schurenbachhalde, auf der mit der „Bramme für das Ruhrgebiet" eine rund 15 Meter hohe Stahlplatte des US-amerikanischen Bildhauers Richard Serra als Landmarke steht. An der Grenze zu Altenessen-Süd lädt das Allee-Center zum Einkaufen ein. Verkehrlich ist Altenessen-Nord über die Stadtbahnlinien U11 und U17 sowie die Straßenbahn an die Essener Innenstadt angebunden.
Namensherkunft
Der Name leitet sich von Essen ab: Ab 1120 erscheinen die Formen „Alden Essende" beziehungsweise „Aldenessende" – also „alt Essen" – ergänzend zum eigentlichen Essen.
Geschichte
Eine erste schriftliche Abgrenzung Altenessens gegenüber Essen findet sich in einer Urkunde vom 7. Dezember 1310. Bereits ab 1120 tauchten die Formen „Alden Essende" beziehungsweise „Aldenessende" ergänzend zum eigentlichen Essen auf. Im 19. Jahrhundert verwandelte der Steinkohlenbergbau das einstige Dorf grundlegend: Zechen wie die Zeche Anna (ab 1851) und die Zeche Fritz-Heinrich (ab 1859) zogen zahlreiche Arbeiter an. Entsprechend wuchs die Einwohnerzahl rasant – von rund 556 Bewohnern im Jahr 1812 auf über 45.000 im Jahr 1915. Am 1. April 1915 wurde Altenessen schließlich nach Essen eingemeindet und verlor damit seine Selbstständigkeit.
Quellen: Altenessen – Wikipedia; Altenessen-Nord – Startseite (essen.de)
- 16.994
- Einwohner
- 5,32 km²
- Fläche
- 3.194 /km²
- Bevölkerungsdichte
- V (5)
- Stadtbezirk
- 89
- Straßen
- 39,6 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 45
- POIs
- 8,5 /km²
- POI-Dichte
- 29–51 müber NHN
- Höhenlage
- 14Spielplätze1 pro 1.214 Einw. · 2,6/km²
- 10Kindergärten1 pro 1.699 Einw. · 1,9/km²
- 6Bäckereien1 pro 2.832 Einw. · 1,1/km²
- 5Supermärkte1 pro 3.399 Einw. · 0,9/km²
- 4Grundschule1 pro 4.249 Einw. · 0,8/km²
- 2Brunnen1 pro 8.497 Einw. · 0,4/km²
- 2Hundewiesen1 pro 8.497 Einw. · 0,4/km²
- 1Gymnasium1 pro 16.994 Einw. · 0,2/km²
- 1Hauptschule1 pro 16.994 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 2,51 km Heßlerstraße
- 2,27 km Gladbecker Straße
- 2,03 km Altenessener Straße
- Kürzeste Straße
- 58 m Schurenstraße
- 60 m Tränke
- 80 m Spritzenstraße
- Steilste Straße
- 3,6 % Johannes-Trimborn-Straße
- 2,9 % Bückmannshof
- 2,5 % II. Schichtstraße
- Höchster Punkt
- 51 m ü. NHN Wolbeckstraße
- 51 m ü. NHN Teilungsweg
- 51 m ü. NHN Billsteinweg
- Tiefster Punkt
- 29 m ü. NHN Gladbecker Straße
- 30 m ü. NHN Hohendahlstraße
- 30 m ü. NHN Altenessener Straße
- Größter Höhenunterschied
- 20 m Gladbecker Straße
- 20 m Altenessener Straße
- 14 m Emscherstraße
- Älteste benannte Straße
- 1875 Karlstraße
- 1875 Heßlerstraße
- 1887 Hospitalstraße
- Jüngste benannte Straße
- 2011 Hasebrinks Garten
- 2005 John-Lennon-Straße
- 1989 Emma-Grasse-Weg