Haarzopf

Die längste Straße ist die Eststraße (2,59 km), am steilsten ist der Schlingmannsweg (7,1 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Eststraße (153 m ü. NHN).
Haarzopf liegt im äußersten Südwesten von Essen und gehört zum Stadtbezirk III (Essen-West). Auf rund 4,27 Quadratkilometern leben hier etwa 6.900 Menschen. Der Stadtteil grenzt im Westen an den Mülheimer Bereich Heißen, im Norden an Fulerum, im Osten an die Margarethenhöhe und im Süden an Schuir. Geprägt wird Haarzopf vor allem durch Wohnbebauung, die sich mit ausgedehnten Grün-, Wald- und Landwirtschaftsflächen abwechselt. Da der Ort auf einer Anhöhe liegt, eröffnen sich an manchen Stellen weite Ausblicke über das Ruhrgebiet.
Den örtlichen Mittelpunkt bildet die Kreuzung Erbach mit Geschäften und Gaststätten. 2008 kam mit der „Neuen Mitte Haarzopf" ein moderner Komplex aus Einzelhandel, Arztpraxen und einer Sparkassenfiliale hinzu. Zu den bekannten Bauten zählen die evangelische Kirche und die Christus-König-Kirche am Tommesweg. Unmittelbar an den Stadtteil grenzt zudem der Verkehrslandeplatz Essen/Mülheim, ein regional bedeutsamer Flugplatz.
Namensherkunft
Der Name geht auf die ältere Form „Hartzappe" zurück, in der „Appe" ein fließendes Gewässer bezeichnet; „Hartz" wird sprachwissenschaftlich als „Hirsch" beziehungsweise „Wald" gedeutet, sodass der Ortsname etwa „Hirschbach" bedeuten könnte – ein Bezug zum heutigen Steinbach.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haarzopf im Jahr 1215, als die Grafen von Berg die damals „Hartzappe" genannte Ortschaft dem Kloster Werden überließen. 1360 taucht erstmals das auf Haarzopfer Gebiet gelegene Haus Stein in den Quellen auf, das um 1550 zu einer Wasserburg ausgebaut wurde und bis heute als bedeutendstes Baudenkmal des Stadtteils gilt. Über Jahrhunderte war Haarzopf landwirtschaftlich geprägt, bevor die Industrialisierung des Ruhrgebiets neue Arbeitskräfte anzog. Am 1. April 1915 verlor die Gemeinde ihre Eigenständigkeit und wurde nach Essen eingemeindet.
Quellen: Essen-Haarzopf – Wikipedia; Kultur und Freizeit in Haarzopf – essen.de
- 6.939
- Einwohner
- 4,35 km²
- Fläche
- 1.595 /km²
- Bevölkerungsdichte
- III (3)
- Stadtbezirk
- 54
- Straßen
- 27,1 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 22
- POIs
- 5,1 /km²
- POI-Dichte
- 93–153 müber NHN
- Höhenlage
- 9Spielplätze1 pro 771 Einw. · 2,1/km²
- 5Kindergärten1 pro 1.388 Einw. · 1,2/km²
- 3Bäckereien1 pro 2.313 Einw. · 0,7/km²
- 3Supermärkte1 pro 2.313 Einw. · 0,7/km²
- 2Grundschule1 pro 3.470 Einw. · 0,5/km²
- Längste Straße
- 2,59 km Eststraße
- 1,69 km Hatzper Straße
- 1,61 km Raadter Straße
- Kürzeste Straße
- 101 m Alfred-Neuse-Weg
- 110 m Föhrenweg
- 151 m Brökelwende
- Steilste Straße
- 7,1 % Schlingmannsweg
- 6,9 % Folkersbeck
- 5,4 % Brökelwende
- Höchster Punkt
- 153 m ü. NHN Eststraße
- 149 m ü. NHN Lilienthalstraße
- 146 m ü. NHN Am Treppchen
- Tiefster Punkt
- 93 m ü. NHN Tommesweg
- 95 m ü. NHN Roßkothenweg
- 97 m ü. NHN Neulengrund
- Größter Höhenunterschied
- 45 m Tommesweg
- 42 m Roßkothenweg
- 36 m Eststraße
- Älteste benannte Straße
- 1911 Humboldtstraße
- 1911 Raadter Straße
- 1914 Harscheidweg
- Jüngste benannte Straße
- 2006 Fulerumer Straße
- 2005 Am Fichtenbusch
- 2005 Eichholzhof