Leithe

Die längste Straße ist die Rodenseelstraße (1,33 km), am steilsten ist der Ortelweg (7,6 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Hochfeldstraße (106 m ü. NHN).
Leithe liegt im Osten von Essen und gehört zum Stadtbezirk VII Steele/Kray. Der Stadtteil grenzt im Nordwesten an Essen-Kray, im Südwesten an Essen-Steele und im Südosten an Essen-Freisenbruch; im Osten verläuft die Stadtgrenze zu Bochum-Wattenscheid. Leithe zählt zu den kleineren Stadtteilen der Stadt.
Geprägt ist der Ortsteil vor allem vom Wohnen. Auffälligstes Merkmal ist die Hochhaussiedlung Isinger Feld, in der rund 4.000 Bewohnerinnen und Bewohner zuhause sind. Daneben hat sich Leithe trotz der früheren industriellen Entwicklung viel von seinem dörflichen Charakter bewahrt: Alte Bauernhäuser und weitläufige Parkanlagen erinnern an die ländliche Vergangenheit. Für die Versorgung vor Ort sorgen unter anderem Kindertagesstätten und eine Grundschule. Eine wichtige Grünfläche ist der bereits 1913 eröffnete Volksgarten, der Anwohnerinnen und Anwohnern Raum zur Erholung bietet. So verbindet Leithe heute städtisches Wohnen mit historisch gewachsenen Strukturen und Naherholungsflächen.
Namensherkunft
Die genaue Herkunft des Ortsnamens ist nicht eindeutig belegt; historische Schreibweisen wie „Leythe" deuten jedoch auf germanische Wurzeln hin.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Leithe im Jahr 1019. Bereits in karolingischer Zeit gehörte das Gebiet zum Missionsbereich des Erzbistums Köln, und ein hiesiger Hof wurde gegenüber dem Kloster Deutz tributpflichtig. Über Jahrhunderte blieb Leithe ländlich geprägt. Mit der Industrialisierung änderte sich das Bild: 1897 wurde der Schacht IV der Zeche Centrum abgeteuft, woraufhin Bergarbeitersiedlungen entstanden und der Ort wuchs. Verwaltungstechnisch bildeten Kray und Leithe 1906 eine gemeinsame Bürgermeisterei und wurden 1920 zur Gemeinde Kray zusammengefasst. Als Teil dieser Gemeinde kam Leithe schließlich 1929 zur Stadt Essen.
Quellen: Leithe (Essen) – Wikipedia; Stadt Essen – Stadtteil Leithe
- 6.906
- Einwohner
- 3,91 km²
- Fläche
- 1.766 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VII (7)
- Stadtbezirk
- 51
- Straßen
- 21,8 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 17
- POIs
- 4,3 /km²
- POI-Dichte
- 51–106 müber NHN
- Höhenlage
- 10Spielplätze1 pro 691 Einw. · 2,6/km²
- 4Kindergärten1 pro 1.727 Einw. · 1,0/km²
- 1Grundschule1 pro 6.906 Einw. · 0,3/km²
- 1Bäckereien1 pro 6.906 Einw. · 0,3/km²
- 1Brunnen1 pro 6.906 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 1,33 km Rodenseelstraße
- 1,29 km Im Helf
- 1,22 km Meistersingerstraße
- Kürzeste Straße
- 62 m Kemnastraße
- 68 m Ortelweg
- 79 m Franz-Xaver-Weg
- Steilste Straße
- 7,6 % Ortelweg
- 5,4 % Nottebaumskamp
- 5,1 % Am Lehmberg
- Höchster Punkt
- 106 m ü. NHN Hochfeldstraße
- 105 m ü. NHN Meistersingerstraße
- 102 m ü. NHN Isingplatz
- Tiefster Punkt
- 51 m ü. NHN Halterner Straße
- 52 m ü. NHN Lange Straße
- 54 m ü. NHN Kemnastraße
- Größter Höhenunterschied
- 29 m Lange Straße
- 27 m Nottebaumskamp
- 26 m Meistersingerstraße
- Älteste benannte Straße
- 1897 Nottebaumskamp
- 1901 Ottostraße
- 1903 Lentorfstraße
- Jüngste benannte Straße
- 2014 Isingplatz
- 2004 Am Isinger Bach
- 1981 Centrumstraße