Altenessen-Süd

Die längste Straße ist die Altenessener Straße (2,57 km), am steilsten ist die Gneisenaustraße (3,7 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Hundebrinkstraße (66 m ü. NHN).
Altenessen-Süd liegt im Essener Norden und bildet zusammen mit Altenessen-Nord den Ortsteil Altenessen, der dem Stadtbezirk V zugeordnet ist. Er gehört zu den bevölkerungsreicheren Stadtteilen Essens und ist überwiegend vom Wohnen geprägt. Der Stadtteil zeichnet sich durch eine vielfältige Bevölkerung aus; der Anteil von Menschen ohne deutschen Pass liegt mit rund 32 Prozent deutlich über dem gesamtstädtischen Durchschnitt.
Verkehrlich ist Altenessen-Süd gut angebunden: Die Stadtbahnlinien U11 und U17, die Straßenbahn 108 sowie mehrere Buslinien erschließen das Gebiet, und der Bahnhof Essen-Altenessen schafft Verbindungen in die Region. Als Einkaufsschwerpunkt dient das bereits 1973 eröffnete Allee-Center. Zu den grünen Rückzugsorten zählen der Kaiser-Wilhelm-Park sowie der Spindelmannpark, der in den 1990er-Jahren auf dem Gelände eines aufgegebenen Friedhofs angelegt wurde. Das Stadtbild prägen daneben Kirchen wie die katholische Herz-Jesu-Kirche und die Kirche St. Hedwig.
Namensherkunft
Der Name knüpft an die alte Bezeichnung Essens („Asnide") an, die teilweise auf das Wort „Esche" zurückgeführt wird; der Zusatz „Alt" verweist auf die ältere Siedlung gegenüber dem späteren Essen.
Geschichte
Erstmals erwähnt wurde der Ort ab 1120 unter der Bezeichnung „Alden Essende". Über Jahrhunderte blieb das Gebiet ländlich geprägt, ehe im 19. Jahrhundert der Steinkohlenbergbau das Wachstum bestimmte: Mit Zechen wie der 1851 gegründeten Zeche Anna und der 1859 entstandenen Zeche Fritz-Heinrich entwickelte sich Altenessen zu einem industriell geprägten Standort. Am 1. April 1915 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Altenessen nach Essen eingemeindet. Mit der Schließung des Bergwerks Emil-Fritz Anfang der 1970er-Jahre endete der Steinkohlenbergbau in diesem Teil der Stadt. Im Zuge des anschließenden Strukturwandels wurden ehemalige Zechenflächen und Industriebrachen teilweise zu neuen Kultur- und Sportstätten umgenutzt.
Quellen: Essen-Altenessen-Süd – Wikipedia
- 27.077
- Einwohner
- 5,91 km²
- Fläche
- 4.582 /km²
- Bevölkerungsdichte
- V (5)
- Stadtbezirk
- 110
- Straßen
- 47,4 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 56
- POIs
- 9,5 /km²
- POI-Dichte
- 38–66 müber NHN
- Höhenlage
- 18Spielplätze1 pro 1.504 Einw. · 3,1/km²
- 15Kindergärten1 pro 1.805 Einw. · 2,5/km²
- 10Supermärkte1 pro 2.708 Einw. · 1,7/km²
- 4Grundschule1 pro 6.769 Einw. · 0,7/km²
- 3Bäckereien1 pro 9.026 Einw. · 0,5/km²
- 2Gymnasium1 pro 13.539 Einw. · 0,3/km²
- 1Berufskolleg1 pro 27.077 Einw. · 0,2/km²
- 1Realschule1 pro 27.077 Einw. · 0,2/km²
- 1Förderschule1 pro 27.077 Einw. · 0,2/km²
- 1Hundewiesen1 pro 27.077 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 2,57 km Altenessener Straße
- 2,33 km Gladbecker Straße
- 1,84 km Hövelstraße
- Kürzeste Straße
- 34 m Bottroper Straße
- 64 m Grünbruch
- 65 m Am Ziegelteich
- Steilste Straße
- 3,7 % Gneisenaustraße
- 3,4 % Am Ziegelteich
- 2,9 % Helenendamm
- Höchster Punkt
- 66 m ü. NHN Hundebrinkstraße
- 66 m ü. NHN Katzenbruchstraße
- 65 m ü. NHN Seumannstraße
- Tiefster Punkt
- 38 m ü. NHN Krablerstraße
- 38 m ü. NHN Laubenhof
- 39 m ü. NHN Wieselweg
- Größter Höhenunterschied
- 24 m Altenessener Straße
- 22 m Seumannstraße
- 22 m Hundebrinkstraße
- Älteste benannte Straße
- 1905 Wilhelm-Nieswandt-Allee
- 1915 Altenessener Straße
- 1915 Bischoffstraße
- Jüngste benannte Straße
- 1936 Vogelheimer Straße
- 1933 Winkhausstraße
- 1927 Gladbecker Straße