Schonnebeck

Die längste Straße ist der Drostenbusch (1,45 km), am steilsten ist der Steiler Garten (8,2 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Berkenberg (91 m ü. NHN).
Schonnebeck liegt im Nordosten von Essen und gehört zum Stadtbezirk VI (Katernberg/Schonnebeck/Stoppenberg). Der Stadtteil grenzt im Norden an Katernberg, im Westen an Stoppenberg, im Süden an Frillendorf und Kray sowie im Osten an den Gelsenkirchener Stadtteil Rotthausen. Schonnebeck ist ein dicht bebautes Wohnquartier. Das Ortsbild ist überwiegend von geschlossener Wohnbebauung geprägt, ergänzt durch einzelne Gewerbeflächen, die an die industrielle Vergangenheit des Viertels erinnern.
Im Mittelpunkt des Stadtteils stehen zwei Plätze: der Gustav-Heinemann-Platz und der Karl-Meyer-Platz, auch Schonnebecker Markt genannt. Zu den baulichen Besonderheiten zählen die katholische St.-Elisabeth-Kirche sowie die 1914 errichtete Jugendhalle. Bekannt ist Schonnebeck außerdem als Ursprungsort von Aldi: An der Huestraße befand sich über Jahrzehnte die historische Filiale Nummer 1, deren Tradition bis 1919 zurückreicht und die bis 2020 betrieben wurde. Für die schulische Versorgung sorgen unter anderem Grundschulen sowie die Gustav-Heinemann-Gesamtschule.
Namensherkunft
Der Ortsname Schonnebeck wird auf die Bezeichnungen „schöner Bach" beziehungsweise „schöne Becke" zurückgeführt und verweist damit auf ein Gewässer in der Gegend.
Geschichte
Schonnebeck wurde im Jahr 1242 erstmals urkundlich erwähnt und war über lange Zeit von landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt. Verwaltungsgeschichtlich gehörte der Ort zunächst zur Gemeinde Altenessen (1808), wurde 1813 zu einer eigenständigen Bürgermeisterei erhoben und 1874 schließlich der Bürgermeisterei Stoppenberg zugeordnet. Mit der Industrialisierung wandelte sich der ländliche Charakter grundlegend: Die einstigen Felder wichen vielfach Industrieanlagen und vor allem dem Bergbau, sodass sich Schonnebeck zu einem typischen Bergbaustadtteil des Ruhrgebiets entwickelte. Am 1. August 1929 verlor der Ort seine Selbstständigkeit und wurde nach Essen eingemeindet, wo er heute als Stadtteil Nummer 37 geführt wird.
Quellen: Schonnebeck – Wikipedia; Geschichte des Stadtteils Schonnebeck – essen.de; Schonnebeck Startseite – essen.de
- 11.715
- Einwohner
- 2,86 km²
- Fläche
- 4.096 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VI (6)
- Stadtbezirk
- 74
- Straßen
- 25,1 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 24
- POIs
- 8,4 /km²
- POI-Dichte
- 40–91 müber NHN
- Höhenlage
- 8Kindergärten1 pro 1.464 Einw. · 2,8/km²
- 6Spielplätze1 pro 1.953 Einw. · 2,1/km²
- 4Supermärkte1 pro 2.929 Einw. · 1,4/km²
- 2Grundschule1 pro 5.858 Einw. · 0,7/km²
- 2Bäckereien1 pro 5.858 Einw. · 0,7/km²
- 1Realschule1 pro 11.715 Einw. · 0,4/km²
- 1Gesamtschule1 pro 11.715 Einw. · 0,4/km²
- Längste Straße
- 1,45 km Drostenbusch
- 1,42 km Hallostraße
- 1,26 km Bonifaciusstraße
- Kürzeste Straße
- 72 m Viefhaushof
- 80 m In der Senke
- 90 m Kappertsiepen
- Steilste Straße
- 8,2 % Steiler Garten
- 7,6 % Weidepfad
- 4,4 % Berkenhölzken
- Höchster Punkt
- 91 m ü. NHN Berkenberg
- 91 m ü. NHN Achtmorgenfeld
- 91 m ü. NHN Rürupstraße
- Tiefster Punkt
- 40 m ü. NHN Schonnebeckhöfe
- 40 m ü. NHN Riegelweg
- 40 m ü. NHN Forschepoeterweg
- Größter Höhenunterschied
- 27 m Bonifaciusstraße
- 26 m Huestraße
- 24 m Schonnebeckhöfe
- Älteste benannte Straße
- 1894 Portendieckstraße
- 1894 Westbergstraße
- 1894 Saatbruchstraße
- Jüngste benannte Straße
- 1993 Riedheim
- 1966 Viefhaushof
- 1966 Drostenhof