Steele

Die längste Straße ist die Steeler Straße (1,43 km), am steilsten ist der Mählerweg (8,2 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Steeler Straße (109 m ü. NHN).
Steele liegt im Osten von Essen und bildet zusammen mit Kray den Stadtbezirk VII. Der Stadtteil grenzt im Norden an Kray, im Nordosten an Leithe und im Osten an Freisenbruch und reicht bis an die Ruhr heran. Steele zählt zu den dichter besiedelten Stadtteilen und hat sich trotz seiner Eingliederung nach Essen einen eigenständigen, fast kleinstädtischen Charakter bewahrt. Wohnquartiere, ein lebendiges Geschäfts- und Einkaufszentrum sowie Gewerbeflächen prägen das Bild gleichermaßen.
Als regionaler Verkehrsknotenpunkt verbindet der Bahnhof Essen-Steele den Stadtteil über S-Bahn, Regionalzüge, Straßenbahn und Busse mit dem Umland. Viel Grün bietet der etwa 42 Hektar große Steeler Stadtgarten, der als beliebtes Naherholungsgebiet dient. Zu den Sehenswürdigkeiten gehören die 1875 vollendete Pfarrkirche St. Laurentius, die barocke Fürstin-Franziska-Christine-Stiftung, das Amtsgericht von 1879 sowie der Wasserturm aus dem Jahr 1898. In den 1960er- und 1970er-Jahren veränderte eine umfassende Flächensanierung das historische Ortsbild erheblich.
Namensherkunft
Der Ortsname „Steele" geht wahrscheinlich auf die Ripuarier zurück, in deren Sprache „stehal" so viel wie „abschüssig" oder „steil" bedeutete und ursprünglich den Steilhang des Kirchbergs bezeichnete.
Geschichte
Steele wurde im Jahr 840 erstmals urkundlich erwähnt und blickt damit auf eine lange Geschichte zurück; König Otto I. hielt hier 938 einen Hoftag ab. Im Jahr 1578 erhielt der Ort durch die Essener Äbtissin Elisabeth von Manderscheid-Blankenheim Stadtrechte und blieb über Jahrhunderte eine eigenständige Stadt. Wirtschaftlich war Steele zunächst durch Handel und Handwerk geprägt; 1723 entstand auf Grundlage eines königlich-preußischen Privilegs die Steeler Glashütte, eine der frühesten Industrieansiedlungen auf heutigem Essener Gebiet. Mit dem Ausbau der Ruhrschifffahrt ab dem 18. Jahrhundert und dem aufkommenden Steinkohlenbergbau entwickelte sich Steele zu einem industriell geprägten Ort des Ruhrgebiets. Am 1. August 1929 wurde die Stadt schließlich nach Essen eingemeindet.
Quellen: Steele (Essen) – Wikipedia; Geschichte des Stadtteils Steele – essen.de
- 16.809
- Einwohner
- 2,96 km²
- Fläche
- 5.679 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VII (7)
- Stadtbezirk
- 106
- Straßen
- 37,3 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 46
- POIs
- 15,5 /km²
- POI-Dichte
- 55–109 müber NHN
- Höhenlage
- 12Spielplätze1 pro 1.401 Einw. · 4,1/km²
- 8Kindergärten1 pro 2.101 Einw. · 2,7/km²
- 8Bäckereien1 pro 2.101 Einw. · 2,7/km²
- 5Supermärkte1 pro 3.362 Einw. · 1,7/km²
- 3Brunnen1 pro 5.603 Einw. · 1,0/km²
- 2Gymnasium1 pro 8.405 Einw. · 0,7/km²
- 2Realschule1 pro 8.405 Einw. · 0,7/km²
- 2Grundschule1 pro 8.405 Einw. · 0,7/km²
- 2Hauptschule1 pro 8.405 Einw. · 0,7/km²
- 1Gesamtschule1 pro 16.809 Einw. · 0,3/km²
- 1Hundewiesen1 pro 16.809 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 1,43 km Steeler Straße
- 1,31 km Hellweg
- 1,28 km Laurentiusweg
- Kürzeste Straße
- 10 m Woldrüggen
- 57 m Pinxtenweg
- 59 m Ernst-Barlach-Straße
- Steilste Straße
- 8,2 % Mählerweg
- 7,5 % Schäpenkamp
- 7,5 % Äbtissinsteig
- Höchster Punkt
- 109 m ü. NHN Steeler Straße
- 109 m ü. NHN Spillenburgstraße
- 109 m ü. NHN Mählerweg
- Tiefster Punkt
- 55 m ü. NHN Kurt-Schumacher-Brücke
- 57 m ü. NHN Grendbach
- 57 m ü. NHN Eickelkamp
- Größter Höhenunterschied
- 51 m Spillenburgstraße
- 49 m Am Deimelsberg
- 44 m Steeler Straße
- Älteste benannte Straße
- 1890 Beckerskamp
- 1890 Brinkerplatz
- 1890 Graffweg
- Jüngste benannte Straße
- 2003 Am Knottenberg
- 2001 Kaldemorgenweg
- 1995 Lehnhäuserweg