Fulerum

Ortstafel Fulerum

Die längste Straße ist die Humboldtstraße (1,84 km), am steilsten ist der Schlingmannsweg (5,0 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Harscheidweg (131 m ü. NHN).

Fulerum ist ein Stadtteil im Westen von Essen und gehört zum Stadtbezirk III (Essen-West). Er zählt zu den kleinsten Ortsteilen dieses Bezirks. Im Osten grenzt Fulerum an die Margarethenhöhe, im Nordosten an Holsterhausen und im Norden an Frohnhausen; im Süden schließt sich Haarzopf an, im Westen verläuft die Grenze zur Nachbarstadt Mülheim an der Ruhr. Geprägt wird der Stadtteil von lockerer Wohnbebauung, ausgedehnten Grünflächen und Resten landwirtschaftlich genutzter Flächen, was ihm einen vergleichsweise ruhigen, aufgelockerten Charakter verleiht.

Den östlichen Teil dominiert der 1914 angelegte Südwestfriedhof, der mit rund 43 Hektar und etwa 41.000 Grabstellen zu den großen Friedhöfen der Stadt gehört; sein denkmalgeschützter Backsteinbau von 1925/1926 mit einem früheren Krematorium bildet den Eingangsbereich. Sehenswert ist außerdem der Halbachhammer im Nachtigallental, eine wasserkraftbetriebene Schmiede, die historisches Handwerk vorführt. Wohnbaulich markant ist die ab 1921 nach Entwürfen von Josef Rings errichtete Siedlung Heimatdank.

Namensherkunft

Der Name Fulerum soll auf die früher die Landschaft prägenden Faulsümpfe zurückgehen, die der Gegend ihre Bezeichnung gaben.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Fulerum im 11. Jahrhundert, als der Ort durch eine Schenkung des Grafen Berg an das Kloster Werden überging. Rund vierhundert Jahre später waren in der Gemarkung dreizehn Feuerstellen verzeichnet. Über lange Zeit blieb das Gebiet ländlich geprägt. Im 20. Jahrhundert wuchs die bauliche Entwicklung: Ab 1921 entstand nach Plänen von Josef Rings die Siedlung Heimatdank, in der bis 1937 zahlreiche Wohnungen errichtet wurden. Eine bedeutende Zäsur war die Gebietsreform von 1910, bei der Fulerum zwischen den Städten Essen und Mülheim an der Ruhr aufgeteilt wurde; der deutlich größere Teil fiel an Mülheim, während der Essener Anteil am 1. April 1910 eingemeindet wurde.

Quellen: Essen-Fulerum – Wikipedia

3.300
Einwohner
1,57 km²
Fläche
2.102 /km²
Bevölkerungsdichte
III (3)
Stadtbezirk
20
Straßen
10,0 kmStraßennetz
Gesamtlänge
4
POIs
2,5 /km²
POI-Dichte
64–131 müber NHN
Höhenlage