Byfang

Die längste Straße ist der Fahrenberg (2,22 km), am steilsten ist die Kohlenstraße (10,7 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Niederweniger Straße (176 m ü. NHN).
Byfang liegt im äußersten Südosten von Essen und gehört zum Stadtbezirk VIII (Ruhrhalbinsel). Der Stadtteil grenzt unter anderem an Kupferdreh, Heisingen, Überruhr-Holthausen und Burgaltendorf sowie an die Nachbarstadt Hattingen. Byfang zählt zu den am dünnsten besiedelten und ländlichsten Stadtteilen der Stadt.
Geprägt wird das Gebiet durch einen ausgesprochen dörflich-ländlichen Charakter: Nur ein kleiner Teil der Fläche ist bebaut, große Bereiche werden von Landwirtschaft, Pferdeweiden, Wäldern und Grünflächen eingenommen. Zahlreiche Wanderwege und die ruhige, idyllische Atmosphäre machen Byfang zu einem beliebten Wohnstandort am Rande des Ruhrtals. Das Höhenprofil reicht vom Ufer der Ruhr bis zum Byfanger Wasserturm auf knapp 190 Metern. Wahrzeichen und kirchlicher Mittelpunkt des Ortes ist die katholische St.-Barbara-Kirche, die 1928/29 aus Ruhrsandstein errichtet und im August 1929 geweiht wurde.
Namensherkunft
Der Ortsname geht auf das altdeutsche Wort „Bifang" zurück, das ein eingefriedetes oder durch Rodung gewonnenes Stück Ackerland bezeichnet. Er verweist auf das ursprünglich dem Stift Rellinghausen gehörende Land.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Byfang im Jahr 1124, und zwar in einer Schenkungsurkunde des Stiftes Rellinghausen als „Rellinkuoser biefang". Ursprünglich handelte es sich um eine Bauerschaft des Stiftes, die später um Dilldorf und Teile von Voßnacken erweitert wurde und bis 1812 über ein eigenes Gericht verfügte. 1661 ging die Herrschaft Byfang an die Herren von Dimborn über, deren Wappenrosen bis heute im Stadtteilwappen zu finden sind. Im Jahr 1922 schloss sich Byfang zunächst mit Kupferdreh zusammen, bevor beide Orte am 1. August 1929 nach Essen eingemeindet wurden und Byfang den Status eines eigenständigen Stadtteils erhielt. Im selben Jahr veränderte der Bau des Baldeneysees das angrenzende Ruhrtal nachhaltig.
Quellen: Essen-Byfang – Wikipedia; Geschichte des Stadtteils Byfang – essen.de
- 2.013
- Einwohner
- 4,12 km²
- Fläche
- 489 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VIII (8)
- Stadtbezirk
- 27
- Straßen
- 19,5 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 4
- POIs
- 1,0 /km²
- POI-Dichte
- 57–176 müber NHN
- Höhenlage
- 2Hundewiesen1 pro 1.007 Einw. · 0,5/km²
- 1Kindergärten1 pro 2.013 Einw. · 0,2/km²
- 1Supermärkte1 pro 2.013 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 2,22 km Fahrenberg
- 2,04 km Nöckersberg
- 1,66 km Düschenhofer Wald
- Kürzeste Straße
- 50 m Deipenbecke
- 116 m Deilmannshof
- 159 m Eisenhammerweg
- Steilste Straße
- 10,7 % Kohlenstraße
- 8,2 % Dattenberg
- 7,7 % Möllershus
- Höchster Punkt
- 176 m ü. NHN Niederweniger Straße
- 175 m ü. NHN Kohlenstraße
- 173 m ü. NHN Reulsbergweg
- Tiefster Punkt
- 57 m ü. NHN Langenberger Straße
- 57 m ü. NHN Deipenbecktal
- 58 m ü. NHN Nöckersberg
- Größter Höhenunterschied
- 99 m Deile
- 98 m Kohlenstraße
- 83 m Fahrenberg
- Älteste benannte Straße
- 1900 Deile
- 1900 Dattenberg
- 1907 Nierenhofer Straße
- Jüngste benannte Straße
- 1970 Deipenbecktal
- 1967 Möllershus
- 1965 Deilmannshof