Kupferdreh

Die längste Straße ist die Kupferdreher Straße (2,46 km), am steilsten ist die Möllneys Nocken (15,6 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Priembergweg (202 m ü. NHN).
Kupferdreh liegt im äußersten Südosten von Essen, direkt an der Ruhr und am Baldeneysee. Der Stadtteil grenzt unter anderem an Byfang, Heisingen sowie an die Nachbarstädte Hattingen und Velbert und bildet damit einen der landschaftlich reizvollsten Übergänge der Stadt zum Bergischen Land. Geprägt wird Kupferdreh von einer aufgelockerten Bebauung, in der sich Wohnviertel, Grünflächen und landwirtschaftlich genutzte Flächen abwechseln; Gewerbe siedelt sich vor allem in den Talzonen an. Die hügelige Topografie bestimmt bis heute Straßenführung und Siedlungsstruktur.
Für Freizeit und Naherholung bietet der Stadtteil viel: Der Baldeneysee mit seinen Ufern lädt zum Wandern und Radfahren ein, gleich zwei überregionale Radrouten – der RuhrtalRadweg und die Kaiser-Route – führen durch das Gebiet. Sehenswert sind das Mineralien-Museum, die historische Museumslandschaft im Deilbachtal sowie traditionsreiche Kirchen wie St. Mariä Geburt und die Christuskirche. Eine versorgende Rolle übernimmt das St. Josef-Krankenhaus.
Namensherkunft
Der Name geht auf eine markante Flusskrümmung der Ruhr zurück, die im Volksmund mundartlich „Kopperdreih" beziehungsweise „Kupperdrehe" genannt wurde. Aus dieser Bezeichnung für die Drehung des Flusslaufs entwickelte sich der heutige Ortsname.
Geschichte
Die Geschichte Kupferdrehs ist eng mit der frühen Industrie des Ruhrgebiets verbunden. Bereits 1550 ist im Deilbachtal eine Kupferhütte belegt, und ab etwa 1660 wurde der Deilbachhammer betrieben; das Tal gilt als ein Vorreiter der Industrialisierung in der Region. Der Name selbst tauchte 1855 erstmals offiziell auf, als er für eine Postexpedition verwendet wurde. Mit dem Aufschwung von Bergbau und Gewerbe entwickelte sich der Ort im 19. Jahrhundert zu einem eigenständigen Siedlungs- und Verwaltungsschwerpunkt. Am 1. August 1929 wurde die bis dahin selbstständige Bürgermeisterei Kupferdreh in die Stadt Essen eingemeindet und ist seither einer ihrer Stadtteile.
Quellen: Kupferdreh – Wikipedia; Kupferdreh Startseite – essen.de; Geschichte des Stadtteils Kupferdreh – essen.de
- 11.469
- Einwohner
- 9,31 km²
- Fläche
- 1.232 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VIII (8)
- Stadtbezirk
- 95
- Straßen
- 53,1 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 28
- POIs
- 3,0 /km²
- POI-Dichte
- 52–202 müber NHN
- Höhenlage
- 8Spielplätze1 pro 1.434 Einw. · 0,9/km²
- 7Kindergärten1 pro 1.638 Einw. · 0,8/km²
- 4Supermärkte1 pro 2.867 Einw. · 0,4/km²
- 4Bäckereien1 pro 2.867 Einw. · 0,4/km²
- 3Grundschule1 pro 3.823 Einw. · 0,3/km²
- 1Hundewiesen1 pro 11.469 Einw. · 0,1/km²
- 1Brunnen1 pro 11.469 Einw. · 0,1/km²
- Längste Straße
- 2,46 km Kupferdreher Straße
- 2,21 km Deilbachtal
- 2,06 km Rodberger Straße
- Kürzeste Straße
- 77 m Leth
- 86 m Bissenkamp
- 87 m Hinsbecker Hang
- Steilste Straße
- 15,6 % Möllneys Nocken
- 12,2 % Anstockstraße
- 12,1 % Rathgeberhof
- Höchster Punkt
- 202 m ü. NHN Priembergweg
- 173 m ü. NHN Reulsbergweg
- 171 m ü. NHN Niederweniger Straße
- Tiefster Punkt
- 52 m ü. NHN Kampmannbrücke
- 52 m ü. NHN Hardenbergufer
- 53 m ü. NHN Poststraße
- Größter Höhenunterschied
- 138 m Priembergweg
- 92 m Reulsbergweg
- 88 m Niederweniger Straße
- Älteste benannte Straße
- 1868 Hammer Straße
- 1900 Poststraße
- 1900 Sandstraße
- Jüngste benannte Straße
- 2012 Am Seebogen
- 2011 Prinz-Friedrich-Platz
- 2002 Zum Felsbüschken