Freisenbruch

Ortstafel Freisenbruch

Die längste Straße ist der Sachsenring (2,83 km), am steilsten ist der Waldweg (9,6 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Bochumer Landstraße (114 m ü. NHN).

Freisenbruch ist ein Stadtteil im Osten von Essen und gehört zum Stadtbezirk VII Steele/Kray. Auf einer Fläche von rund 3,8 Quadratkilometern leben hier etwa 16.000 Menschen. Im Westen schließt sich Steele an, dessen Zentrum zugleich als nächstgelegener Anlaufpunkt dient; nördlich liegt Leithe, östlich grenzt Wattenscheid an und im Süden folgt Horst. Geprägt wird der Stadtteil vor allem durch Wohnnutzung. Ein markantes Element ist das Bergmannsfeld, eine seit 1966 in Fertigteilbauweise errichtete Großwohnsiedlung mit rund 5.000 Bewohnerinnen und Bewohnern. Demgegenüber bewahrt der östliche Bereich rund um Eiberg mit landwirtschaftlich genutzten Flächen einen eher ländlichen Charakter.

Zum öffentlichen Leben tragen mehrere Einrichtungen bei. Das Schwimmzentrum Oststadt vereint Hallen- und Freibad, wobei das Freibad zu den größeren Anlagen der Stadt zählt. Im denkmalgeschützten Bürgerhaus Oststadt ist die Stadtteilbibliothek untergebracht, die nach umfassender Sanierung Anfang 2025 wiedereröffnet wurde und als kultureller Treffpunkt dient.

Namensherkunft

Der Ortsname verweist auf die ursprünglich feuchte Beschaffenheit des Geländes: Der Bestandteil „bruch" bezeichnet sumpfiges Moor- und Sumpfland.

Geschichte

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Freisenbruch im Jahr 1047 in einem Verzeichnis des Klosters Werden; durch das Gebiet verlief der historische Hellweg. Ab 1756 ließ die Abtei hier Steinkohle fördern, womit der Bergbau Einzug hielt. In der Folge prägten mehrere Zechen wie Eintracht Tiefbau und die Zeche Eiberg die Region, ergänzt durch die ab 1860 betriebene Freisenbrucher Hütte zur Eisenerzeugung. Die Zeche Eintracht Tiefbau blieb bis in die 1920er-Jahre in Betrieb. Verwaltungsmäßig wurde Freisenbruch am 1. April 1919 nach Königssteele eingemeindet. Am 1. August 1929 kamen Essen-Steele und Essen-Freisenbruch schließlich als eigenständige Stadtteile zur Stadt Essen.

Quellen: Freisenbruch – Wikipedia; Stadtteilbibliothek Freisenbruch – im Bürgerhaus Oststadt (essen.de)

16.414
Einwohner
3,85 km²
Fläche
4.263 /km²
Bevölkerungsdichte
VII (7)
Stadtbezirk
54
Straßen
27,8 kmStraßennetz
Gesamtlänge
26
POIs
6,8 /km²
POI-Dichte
59–114 müber NHN
Höhenlage