Burgaltendorf

Die längste Straße ist die Burgstraße (2,61 km), am steilsten ist die Deipenbecke (10,7 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Kohlenstraße (145 m ü. NHN).
Burgaltendorf liegt im Südosten von Essen auf der sogenannten Ruhrhalbinsel und gehört zum Stadtbezirk VIII (Essen-Ruhrhalbinsel). Auf einer Fläche von rund 6,3 Quadratkilometern grenzt der Stadtteil unter anderem an Horst, Byfang und Überruhr sowie an die Nachbarstädte Hattingen und Bochum-Dahlhausen. Geprägt wird Burgaltendorf von einer aufgelockerten Wohnbebauung mit überwiegend Ein- und Mehrfamilienhäusern sowie von landwirtschaftlich genutzten Flächen, was dem Viertel einen ländlich-grünen Charakter verleiht. Einen klassischen Ortskern besitzt der Stadtteil nicht; lediglich entlang der Alten Hauptstraße findet sich abschnittsweise eine kleinere Geschäftslage.
Heute leben hier gut 9.000 Menschen, wobei der Stadtteil im Essener Vergleich eine eher ältere Bevölkerung aufweist. Wahrzeichen und bekanntestes Ausflugsziel ist die Ruine der um 1180 errichteten Burg Altendorf, die dem Stadtteil seinen Namen gab. Weitere eingetragene Baudenkmäler ergänzen das historische Erbe des Ortes.
Namensherkunft
Der ursprüngliche Name Altendorf geht auf das Adelsgeschlecht der Herren von Altendorf zurück, das als Droste im Dienst der Essener Fürstäbtissin stand. Den Zusatz „Burg" erhielt der Stadtteil bei der Eingemeindung 1970, um Verwechslungen mit dem bereits bestehenden Essener Stadtteil Altendorf zu vermeiden – in Anlehnung an die ortsbildprägende Burg Altendorf.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1166 als „villa aldendorpe" in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs Rainald von Dassel. Um die mittelalterliche Burg gruppierten sich nach und nach mehrere Höfe; bereits um 1220 sind drei Höfe in Altendorf belegt. Schon um 1500 lässt sich die Nutzung von Steinkohle in der Schmiede und Küche der Burg nachweisen, und mit dem Ausbau der Ruhrschifffahrt gegen Ende des 18. Jahrhunderts gewann der Bergbau zunehmend an Bedeutung. Die 1968 als letzte stillgelegte Zeche Theodor besaß mit 1.060 Metern den tiefsten Schacht aller Ruhrzechen. Am 1. Januar 1970 wurde die zuvor zum Ennepe-Ruhr-Kreis gehörende Gemeinde Altendorf nach Essen eingemeindet und in Burgaltendorf umbenannt.
Quellen: Essen-Burgaltendorf – Wikipedia; Burgaltendorf Startseite – essen.de; Geschichte des Stadtteils Burgaltendorf – essen.de
- 9.403
- Einwohner
- 6,22 km²
- Fläche
- 1.512 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VIII (8)
- Stadtbezirk
- 64
- Straßen
- 34,6 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 19
- POIs
- 3,1 /km²
- POI-Dichte
- 58–145 müber NHN
- Höhenlage
- 6Spielplätze1 pro 1.567 Einw. · 1,0/km²
- 4Kindergärten1 pro 2.351 Einw. · 0,6/km²
- 3Bäckereien1 pro 3.134 Einw. · 0,5/km²
- 2Grundschule1 pro 4.702 Einw. · 0,3/km²
- 2Supermärkte1 pro 4.702 Einw. · 0,3/km²
- 1Förderschule1 pro 9.403 Einw. · 0,2/km²
- 1Hundewiesen1 pro 9.403 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 2,61 km Burgstraße
- 2,18 km Worringstraße
- 1,99 km Holteyer Straße
- Kürzeste Straße
- 99 m Brinkmannsbusch
- 120 m Auf der Ruhrhöhe
- 128 m Feldstraße
- Steilste Straße
- 10,7 % Deipenbecke
- 9,9 % Mölleneystraße
- 6,6 % Holteyerberg
- Höchster Punkt
- 145 m ü. NHN Kohlenstraße
- 143 m ü. NHN Kirchstraße
- 142 m ü. NHN Am Fröhlinge
- Tiefster Punkt
- 58 m ü. NHN Charlottenberg
- 58 m ü. NHN Holteyer Straße
- 59 m ü. NHN Holteyer Hang
- Größter Höhenunterschied
- 56 m Worringstraße
- 49 m Charlottenberg
- 46 m Kohlenstraße
- Älteste benannte Straße
- 1911 Laurastraße
- 1911 Holteyerberg
- 1911 Im Vaeste
- Jüngste benannte Straße
- 2013 Kirchgang
- 2012 Holteyer Höhe
- 2007 Hermann-Duesmann-Straße