Frillendorf

Die längste Straße ist die Hubertstraße (1,29 km), am steilsten ist das Gleisdreieck (7,5 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Franz-Fischer-Weg (111 m ü. NHN).
Frillendorf liegt im Osten von Essen und gehört zum Stadtbezirk I (Stadtmitte/Frillendorf/Huttrop). Der Stadtteil grenzt im Osten an Kray, im Norden an Schonnebeck und Stoppenberg, im Süden an Huttrop sowie im Westen an das Ostviertel nahe der Innenstadt. Frillendorf zählt zu den kleineren Essener Stadtteilen. Geprägt wird das Viertel von einer eher aufgelockerten Wohnbebauung, die durch Grünflächen und Kleingärten ergänzt wird. Daneben erstrecken sich ausgedehnte Gewerbeflächen, die überwiegend auf ehemaligen Zechengeländen entstanden sind. Einen klassischen historischen Ortskern besitzt Frillendorf nicht.
Zu den baulichen Besonderheiten gehört die denkmalgeschützte Kirche Heilige Schutzengel im Stil des Backsteinexpressionismus sowie der 1925 errichtete und 2006 sanierte Wasserturm. Sichtbares Zeugnis der Bergbauvergangenheit ist die ehemalige Zeche Königin Elisabeth, deren erhaltenes Betriebsgebäude heute unter anderem Ateliers und Ausstellungsräume für Künstler beherbergt.
Namensherkunft
Der historische Name „Vrylincthorpe" lässt sich als „Dorf der Freien" deuten und verweist damit auf den Begriff der Freiheit.
Geschichte
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Frillendorf im Jahr 1220 unter dem Namen „Vrylincthorpe" in den Vogteirollen des Grafen Friedrich von Isenberg-Altena. Über Jahrhunderte blieb der Ort dörflich geprägt, bevor er ab der Mitte des 19. Jahrhunderts durch den aufkommenden Steinkohlenbergbau einen tiefgreifenden Wandel erfuhr. Mit dem industriellen Aufschwung wuchs auch die Bevölkerung deutlich: Lebten um 1900 erst rund 1.369 Menschen im Ort, waren es 1928 bereits 3.836; ihren Höchststand erreichte die Einwohnerzahl 1975 mit etwa 6.900. Am 1. August 1929 verlor Frillendorf seine Selbstständigkeit und wurde nach Essen eingemeindet.
Quellen: Frillendorf – Wikipedia; Frillendorf Startseite – essen.de
- 5.739
- Einwohner
- 2,30 km²
- Fläche
- 2.495 /km²
- Bevölkerungsdichte
- I (1)
- Stadtbezirk
- 44
- Straßen
- 17,9 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 19
- POIs
- 8,3 /km²
- POI-Dichte
- 57–111 müber NHN
- Höhenlage
- 9Spielplätze1 pro 638 Einw. · 3,9/km²
- 3Kindergärten1 pro 1.913 Einw. · 1,3/km²
- 3Supermärkte1 pro 1.913 Einw. · 1,3/km²
- 2Bäckereien1 pro 2.870 Einw. · 0,9/km²
- 1Grundschule1 pro 5.739 Einw. · 0,4/km²
- 1Hundewiesen1 pro 5.739 Einw. · 0,4/km²
- Längste Straße
- 1,29 km Hubertstraße
- 1,21 km Frillendorfer Straße
- 1,12 km Manderscheidtstraße
- Kürzeste Straße
- 84 m I. Buschlandweg
- 87 m Achthausen
- 92 m Huthstraße
- Steilste Straße
- 7,5 % Gleisdreieck
- 4,1 % Auf dem Bretzberg
- 4,1 % Auf der Litten
- Höchster Punkt
- 111 m ü. NHN Franz-Fischer-Weg
- 110 m ü. NHN Wisthoffweg
- 110 m ü. NHN Bornickswiese
- Tiefster Punkt
- 57 m ü. NHN Gleisdreieck
- 68 m ü. NHN Nünningstraße
- 69 m ü. NHN Hubertstraße
- Größter Höhenunterschied
- 32 m Frillendorfer Straße
- 30 m Ernestinenstraße
- 27 m Hubertstraße
- Älteste benannte Straße
- 1868 Frillendorfer Straße
- 1892 Ernestinenstraße
- 1897 Elisabethstraße
- Jüngste benannte Straße
- 1984 Am Schacht Hubert
- 1977 Franz-Fischer-Weg
- 1969 Manderscheidtstraße