Schönebeck

Die längste Straße ist die Heißener Straße (2,25 km), am steilsten ist die Schluchtstraße (5,0 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Aktienstraße (104 m ü. NHN).
Schönebeck liegt im Westen von Essen und gehört zum Stadtbezirk IV (Borbeck). Der Stadtteil grenzt im Westen an Bedingrade sowie an Mülheim an der Ruhr, im Osten an Altendorf und Frohnhausen. Das Ortsbild ist von lockerer Wohnbebauung geprägt, in die sich ehemalige Bergarbeitersiedlungen einfügen. Diese Kolonien, einst für die Beschäftigten des Bergbaus errichtet, sind bis heute weitgehend erhalten und verleihen dem Viertel seinen charakteristischen Zuschnitt.
Auffällig ist der hohe Anteil an Grün: Felder, Parks und mehrere bewaldete Bachtäler (Siepentäler) durchziehen Schönebeck. Mit der Schönebecker Schlucht, dem Kamptal und dem Winkhauser Tal liegen gleich drei seit 1984 ausgewiesene Naturschutzgebiete im oder am Rand des Stadtteils, die als Naherholungsräume geschätzt werden. Sehenswert sind außerdem der in den 1920er-Jahren angelegte Terrassenfriedhof sowie ein denkmalgeschützter Luftschutzbunker aus den frühen 1940er-Jahren. Angebunden ist Schönebeck unter anderem über die Straßenbahnlinien 104 und 105 sowie über die nahe Autobahn A40.
Namensherkunft
Der Name geht auf ältere Schreibweisen wie „Sconenbeke" und „Schonenbeke" zurück und bedeutet so viel wie „schöner Bach". Diese Deutung greift auch das Stadtteilwappen auf, das eine Sonne als Sinnbild der Schönheit und Wellenbalken für den Bach zeigt.
Geschichte
Urkundlich erwähnt wurde Schönebeck erstmals 1444. Verwaltungsgeschichtlich gehörte der Ort ab 1808 zur Bürgermeisterei Borbeck, mit der er am 1. April 1915 nach Essen eingemeindet wurde. Geprägt wurde die Entwicklung vor allem durch den Steinkohlenbergbau: 1832 ließ der Industrielle Franz Haniel hier einen ersten Tiefbauschacht niederbringen, um Kohlevorkommen nachzuweisen. In der Folge entstanden Anlagen wie der Schacht Kronprinz und die Zeche Wolfsbank, die 1896 stillgelegt wurde; der neue Schacht Kronprinz diente von 1895 bis 1966 als Seilfahrt- und Wetterschacht für die Zeche Rosenblumendelle. Für die Bergleute wurden eigene Wohnsiedlungen angelegt, die sich an den Prinzipien der Gartenstadtbewegung orientierten und das Viertel bis heute prägen.
Quellen: Schönebeck (Essen) – Wikipedia; Geschichte Schönebeck – essen.de; Schönebeck Startseite – essen.de
- 9.779
- Einwohner
- 3,34 km²
- Fläche
- 2.928 /km²
- Bevölkerungsdichte
- IV (4)
- Stadtbezirk
- 56
- Straßen
- 27,9 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 18
- POIs
- 5,4 /km²
- POI-Dichte
- 54–104 müber NHN
- Höhenlage
- 8Spielplätze1 pro 1.222 Einw. · 2,4/km²
- 3Kindergärten1 pro 3.260 Einw. · 0,9/km²
- 3Supermärkte1 pro 3.260 Einw. · 0,9/km²
- 2Grundschule1 pro 4.890 Einw. · 0,6/km²
- 2Bäckereien1 pro 4.890 Einw. · 0,6/km²
- Längste Straße
- 2,25 km Heißener Straße
- 1,89 km Herbrüggenstraße
- 1,81 km Aktienstraße
- Kürzeste Straße
- 82 m Stoetzelweg
- 89 m Am Wolfshof
- 97 m Bandstraße
- Steilste Straße
- 5,0 % Schluchtstraße
- 4,7 % Kaldenhofs Kamp
- 4,6 % Am Wolfshof
- Höchster Punkt
- 104 m ü. NHN Aktienstraße
- 104 m ü. NHN Therbeckenring
- 103 m ü. NHN Im Wulve
- Tiefster Punkt
- 54 m ü. NHN Altendorfer Straße
- 54 m ü. NHN Hopfenstraße
- 55 m ü. NHN Am Brauhaus
- Größter Höhenunterschied
- 40 m Herbrüggenstraße
- 29 m Heißener Straße
- 26 m Schacht-Kronprinz-Straße
- Älteste benannte Straße
- 1891 Heißener Straße
- 1896 Kleestraße
- 1896 Lautstraße
- Jüngste benannte Straße
- 2006 Deichmannweg
- 2004 Herbrüggenhof
- 1987 Malzweg