Dellwig

Die längste Straße ist die Ripshorster Straße (1,91 km), am steilsten ist der Herskamp (6,8 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Reuenberg (83 m ü. NHN).
Dellwig liegt im Nordwesten von Essen und gehört zum Stadtbezirk IV Borbeck. Der Stadtteil grenzt im Osten an Bergeborbeck, im Süden an Gerschede und Frintrop sowie im Norden und Westen an Gebiete der Nachbarstädte Oberhausen und Bottrop. Dellwig ist ein überwiegend von Wohnbebauung geprägter Stadtteil, der durch ausgedehnte Gewerbeflächen ergänzt wird – ein Erbe der industriellen Vergangenheit der Region.
Besonders kennzeichnend ist der hohe Grünanteil: Annähernd ein Viertel der Fläche entfällt auf Parks, Grünflächen, Spiel- und Sportplätze sowie auf Wald- und Wasserflächen, weshalb Dellwig oft als „grüner Stadtteil" bezeichnet wird. Für Freizeit und Erholung sorgen unter anderem das Freibad Hesse und die Wege entlang des Rhein-Herne-Kanals, der den Norden des Stadtteils durchzieht. Ein markantes bauliches Wahrzeichen ist die 1911 geweihte katholische Kirche St. Michael. Insgesamt verbindet Dellwig heute ruhiges Wohnen, gewerbliche Nutzung und naturnahe Erholungsmöglichkeiten zu einem ausgewogenen Stadtbild.
Namensherkunft
Der Name „Dellwig" geht vermutlich auf die Bestandteile „Dell(e)" im Sinne von Tal oder Senke und das altdeutsche „-wik" (Siedlung) zurück und bezeichnet damit ursprünglich eine Siedlung in einer Talsenke.
Geschichte
Dellwig wurde im Jahr 1220 erstmals als Bauerschaft urkundlich erwähnt und blieb über Jahrhunderte ländlich geprägt. Mit der Industrialisierung des Ruhrgebiets veränderte sich der Ort grundlegend: 1847 erreichte die Eisenbahn das Emschertal, und ab 1857 wurde mit der Zeche Christian Levin der Steinkohlenbergbau aufgenommen; ein weiterer Schacht (Levin 2) wurde 1928 fertiggestellt. Der 1914 fertiggestellte Rhein-Herne-Kanal verband den Stadtteil mit dem überregionalen Wasserstraßennetz. Am 1. April 1915 wurde Dellwig zusammen mit der Bürgermeisterei Borbeck nach Essen eingemeindet. Nach Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg folgte der Wiederaufbau. Mit der Schließung der Zeche 1960 endete die Bergbau-Ära; seither prägen Wohn- und Gewerbeflächen das Bild des Stadtteils.
Quellen: Dellwig (Essen) – Wikipedia; Dellwig – Stadtteilseite der Stadt Essen (essen.de)
- 9.124
- Einwohner
- 3,51 km²
- Fläche
- 2.599 /km²
- Bevölkerungsdichte
- IV (4)
- Stadtbezirk
- 55
- Straßen
- 25,6 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 21
- POIs
- 6,0 /km²
- POI-Dichte
- 30–83 müber NHN
- Höhenlage
- 8Spielplätze1 pro 1.141 Einw. · 2,3/km²
- 4Supermärkte1 pro 2.281 Einw. · 1,1/km²
- 3Kindergärten1 pro 3.041 Einw. · 0,9/km²
- 3Bäckereien1 pro 3.041 Einw. · 0,9/km²
- 2Grundschule1 pro 4.562 Einw. · 0,6/km²
- 1Gesamtschule1 pro 9.124 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 1,91 km Ripshorster Straße
- 1,66 km Dellwiger Straße
- 1,19 km Prosperstraße
- Kürzeste Straße
- 11 m Helmstraße
- 57 m Quellstraße
- 99 m Regenweg
- Steilste Straße
- 6,8 % Herskamp
- 6,0 % Bergheimer Steig
- 5,5 % Richtstraße
- Höchster Punkt
- 83 m ü. NHN Reuenberg
- 83 m ü. NHN Grandstraße
- 83 m ü. NHN Donnerberg
- Tiefster Punkt
- 30 m ü. NHN Prosperstraße
- 35 m ü. NHN Einbleckstraße
- 36 m ü. NHN Ripshorster Straße
- Größter Höhenunterschied
- 43 m Donnerberg
- 41 m Reuenberg
- 34 m Herskamp
- Älteste benannte Straße
- 1891 Donnerstraße
- 1895 Einbleckstraße
- 1896 Luthestraße
- Jüngste benannte Straße