Bedingrade

Die längste Straße ist die Lohstraße (1,55 km), am steilsten ist die Moosstraße (11,7 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Rötterhoven (103 m ü. NHN).
Bedingrade liegt im Westen Essens und zählt zum Stadtbezirk IV Borbeck. Der Stadtteil grenzt an Frintrop, Dellwig, Gerschede, Borbeck-Mitte und Schönebeck sowie im Westen an die Nachbarstädte Oberhausen und Mülheim an der Ruhr. Auf einer Fläche von rund 2,93 Quadratkilometern leben hier knapp 12.000 Menschen. Trotz der Lage im dicht besiedelten Ruhrgebiet hat sich Bedingrade einen ländlich-dörflichen Charakter bewahrt: Zwischen der Wohnbebauung finden sich zahlreiche Grünflächen, Felder und Schrebergärten. Geprägt wird der Stadtteil überwiegend durch Ein- und Mehrfamilienhäuser, ergänzt um Werkswohnungen und sozialen Wohnungsbau aus den 1950er- und 1960er-Jahren.
Zu den Sehenswürdigkeiten gehört der 44 Meter hohe Wasserturm von 1897, der seit 1995 unter Denkmalschutz steht. Geschichtsträchtig sind außerdem der erstmals 1332 erwähnte Fachwerkbau Brinkmannshof und das Stammhaus an der Schloßstraße, ein Fachwerkgebäude von 1604, das heute als Restaurant genutzt wird. Das 1925 errichtete Lutherhaus ist Sitz der örtlichen evangelischen Kirchengemeinde.
Namensherkunft
Der Ortsname geht auf die im 11. Jahrhundert belegte Form „Batingrotha" zurück. Die Endung „-rotha" verweist auf eine Rodung, während der erste Bestandteil vermutlich auf einen Familien- beziehungsweise Sippennamen („Bathing") zurückgeht.
Geschichte
Die Wurzeln Bedingrades reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück, als die Bauernschaft erstmals urkundlich erwähnt wurde; überliefert sind Namensformen wie Bettingrath und Bedingroth. Über Jahrhunderte blieb der Ort ländlich geprägt. Verwaltungsgeschichtlich gehörte Bedingrade ab dem 1. September 1808 zur Bürgermeisterei Borbeck. Mit der zunehmenden Industrialisierung und dem Aufschwung des Ruhrbergbaus wandelte sich auch die Umgebung. Am 1. April 1915 wurde Bedingrade gemeinsam mit weiteren Borbecker Gemeinden nach Essen eingemeindet und ist seither Teil der Großstadt. Trotz dieser Entwicklung konnte der Stadtteil bis heute viele seiner grünen, dörflichen Züge bewahren.
Quellen: Essen-Bedingrade – Wikipedia
- 11.933
- Einwohner
- 2,96 km²
- Fläche
- 4.031 /km²
- Bevölkerungsdichte
- IV (4)
- Stadtbezirk
- 60
- Straßen
- 24,8 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 18
- POIs
- 6,1 /km²
- POI-Dichte
- 47–103 müber NHN
- Höhenlage
- 10Spielplätze1 pro 1.193 Einw. · 3,4/km²
- 3Kindergärten1 pro 3.978 Einw. · 1,0/km²
- 2Bäckereien1 pro 5.967 Einw. · 0,7/km²
- 1Förderschule1 pro 11.933 Einw. · 0,3/km²
- 1Grundschule1 pro 11.933 Einw. · 0,3/km²
- 1Hundewiesen1 pro 11.933 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 1,55 km Lohstraße
- 1,54 km Bedingrader Straße
- 1,41 km Frintroper Straße
- Kürzeste Straße
- 55 m Rabenhorst
- 70 m Wesselbaumweg
- 92 m Rötterhoverbaum
- Steilste Straße
- 11,7 % Moosstraße
- 6,4 % Hexberg
- 6,2 % Rappenweg
- Höchster Punkt
- 103 m ü. NHN Rötterhoven
- 103 m ü. NHN Aktienstraße
- 103 m ü. NHN Im Wulve
- Tiefster Punkt
- 47 m ü. NHN Oberhauser Straße
- 47 m ü. NHN Frintroper Straße
- 53 m ü. NHN Hexberg
- Größter Höhenunterschied
- 49 m Frintroper Straße
- 40 m Oberhauser Straße
- 28 m Dümptener Straße
- Älteste benannte Straße
- 1891 Schloßstraße
- 1893 Rabenhorst
- 1895 Lohstraße
- Jüngste benannte Straße
- 1991 Hugo-Knippen-Straße
- 1970 Bergheimer Straße
- 1969 Rappenweg