Bergeborbeck

Ortstafel Bergeborbeck

Die längste Straße ist die Bottroper Straße (2,91 km), am steilsten ist die Schraeplerstraße (4,3 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Prinzenstraße (62 m ü. NHN).

Bergeborbeck liegt im Nordwesten von Essen und gehört zum Stadtbezirk IV. Mit einer Fläche von rund 4,96 Quadratkilometern ist der Stadtteil der flächenmäßig größte, zugleich aber einwohnerschwächste seines Bezirks. Er grenzt an die Essener Stadtteile Vogelheim, Bochold, Borbeck-Mitte, Gerschede und Dellwig sowie im Norden an die Nachbarstadt Bottrop. Geprägt wird Bergeborbeck vor allem durch ausgedehnte Industrie- und Gewerbegebiete, zwischen denen sich einfachere Wohnbebauung verteilt; eine Grünzone trennt die Wohnquartiere von den gewerblich genutzten Flächen.

Ein wirtschaftlicher Schwerpunkt ist das über 152 Hektar große Areal Econova mit zahlreichen produzierenden Betrieben und Logistikunternehmen. Zu den bekanntesten Einrichtungen zählt das 2012 eröffnete Stadion Essen, das das frühere Georg-Melches-Stadion ablöste. Am Rhein-Herne-Kanal befindet sich der Essener Stadthafen, und an den Wochenenden zieht ein Autokino mit einem großen privaten Automarkt Besucher an. Verkehrlich ist Bergeborbeck unter anderem über die Straßenbahnlinien 101 und 106 sowie mehrere Buslinien der Ruhrbahn angebunden.

Namensherkunft

Der Name geht auf den 1291 erstmals erwähnten Rittersitz Haus Berge zurück. Die Köln-Mindener Eisenbahn benannte 1846 einen Bahnhof zunächst „Berge bei Borbeck", woraus sich später die Bezeichnung Bergeborbeck entwickelte.

Geschichte

Die Ursprünge des Stadtteils reichen bis ins Mittelalter zurück: Der Rittersitz Haus Berge wurde erstmals 1291 urkundlich genannt, das benachbarte Haus Horl 1467. Im Jahr 1808 wurde Borbeck zur Bürgermeisterei erhoben. Einen wichtigen Entwicklungsschub brachte 1846 der Anschluss an die Köln-Mindener Eisenbahn. Am 1. April 1915 wurde der Bereich nach Essen eingemeindet. In der Folgezeit prägten Industrie und Verkehr das Gebiet weiter: 1934 nahm der Essener Stadthafen den Betrieb auf. Als eigenständiger Stadtteil mit amtlich verwendetem Namen besteht Bergeborbeck erst seit der Trennung von Vogelheim im Juni 1977.

Quellen: Essen-Bergeborbeck – Wikipedia; Bergeborbeck Geschichte – essen.de

4.323
Einwohner
4,92 km²
Fläche
879 /km²
Bevölkerungsdichte
IV (4)
Stadtbezirk
39
Straßen
23,4 kmStraßennetz
Gesamtlänge
9
POIs
1,8 /km²
POI-Dichte
31–62 müber NHN
Höhenlage