Horst

Die längste Straße ist die Dahlhauser Straße (3,19 km), am steilsten ist die Hiegemannsgasse (9,9 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Uhlendahlweg (120 m ü. NHN).
Horst ist ein Stadtteil im Osten Essens und gehört zum Stadtbezirk VII Steele/Kray. Er liegt teilweise auf den Ruhrhöhen und grenzt an Steele und Freisenbruch sowie – jenseits der Ruhr – an Burgaltendorf und Überruhr; im Süden schließen die Bochumer Stadtteile Höntrop und Dahlhausen an. Auf rund 4,17 Quadratkilometern leben etwa 11.000 Menschen. Der Stadtteil gliedert sich in drei Bereiche: das Untere Horst in den Ruhrauen mit Gewerbeflächen, das Obere Horst auf der Anhöhe mit Ortskern und Einkaufsmöglichkeiten sowie das Hörsterfeld, eine Großwohnsiedlung aus den 1970er Jahren.
Damit verbindet Horst Wohnen, Gewerbe und Erholung. Weite Teile des Unteren Horst liegen direkt an der Ruhr, die hier als Naherholungsgebiet dient. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das mittelalterliche Haus Horst (auch Burg Horst) hoch über dem Nordufer der Ruhr, die neugotische Pfarrkirche St. Josef von 1887, die Zionskirche von 1957 sowie das Wasserkraftwerk Horster Mühle.
Namensherkunft
Der Ortsname geht auf das althochdeutsche beziehungsweise altsächsische Wort „Horst" beziehungsweise „hurst" zurück, das einen Niederwald oder Gestrüpp bezeichnet.
Geschichte
Horst wird im Jahr 955 als Teil des Stifts Essen erstmals urkundlich greifbar; 1226 erfolgte eine Trennung vom Stift, und 1815 gelangte der Ort zum Amt Winz-Hattingen. Über Jahrhunderte prägte später der Steinkohlenbergbau die Gegend: Zu den bedeutenden Gruben zählten die Zeche Robert (1853–1934) und die Zeche Wohlverwahrt, die bis 1962 als letzte Zeche in Horst förderte; ihr denkmalgeschütztes Betriebsgebäude ist heute ein Punkt der Route der Industriekultur. Daneben siedelten sich Metallverarbeitung und Brauereien an, etwa die Union-Brauerei Horst-Steele (1889). In den 1920er Jahren wurde Horst zunächst der Bürgermeisterei Königssteele zugeordnet und gelangte im Zuge der kommunalen Neugliederung schließlich zur Stadt Essen.
Quellen: Horst (Essen) – Wikipedia; Horst – Startseite (Stadt Essen, essen.de); Geschichte des Stadtteils Horst (Stadt Essen, essen.de)
- 11.250
- Einwohner
- 4,22 km²
- Fläche
- 2.666 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VII (7)
- Stadtbezirk
- 65
- Straßen
- 26,7 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 29
- POIs
- 6,9 /km²
- POI-Dichte
- 56–120 müber NHN
- Höhenlage
- 9Spielplätze1 pro 1.250 Einw. · 2,1/km²
- 5Kindergärten1 pro 2.250 Einw. · 1,2/km²
- 5Supermärkte1 pro 2.250 Einw. · 1,2/km²
- 3Grundschule1 pro 3.750 Einw. · 0,7/km²
- 3Bäckereien1 pro 3.750 Einw. · 0,7/km²
- 2Hundewiesen1 pro 5.625 Einw. · 0,5/km²
- 1Weiterbildungskolleg1 pro 11.250 Einw. · 0,2/km²
- 1Förderschule1 pro 11.250 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 3,19 km Dahlhauser Straße
- 1,32 km Von-Ossietzky-Ring
- 1,26 km Weg am Berge
- Kürzeste Straße
- 50 m Hovestatthang
- 68 m Bauer-Knühl-Weg
- 103 m Leuschnerweg
- Steilste Straße
- 9,9 % Hiegemannsgasse
- 7,7 % Antonienallee
- 6,4 % Im Beuler Feld
- Höchster Punkt
- 120 m ü. NHN Uhlendahlweg
- 120 m ü. NHN Höntroper Straße
- 117 m ü. NHN Imandtstraße
- Tiefster Punkt
- 56 m ü. NHN Pläßweidenweg
- 57 m ü. NHN Dahlhauser Straße
- 58 m ü. NHN Briefzeile
- Größter Höhenunterschied
- 56 m Dahlhauser Straße
- 38 m Uhlendahlweg
- 31 m Breloher Steig
- Älteste benannte Straße
- 1890 Ruhrau
- 1919 Irmastraße
- 1919 In der Lake
- Jüngste benannte Straße
- 2013 Mariannenbahn
- 2013 Wilhelm-Vogelsang-Weg
- 2013 Bauer-Knühl-Weg