Ostviertel

Die längste Straße ist die Burggrafenstraße (0,86 km), am steilsten ist die Waldthausenstraße (8,5 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Auf der Donau (101 m ü. NHN).
Das Ostviertel liegt im Zentrum von Essen und zählt – gemeinsam mit Stadtkern, Westviertel, Nordviertel, Südviertel und Südostviertel – zu den sechs Quartieren, die die Essener Stadtmitte bilden. Auf einer Fläche von rund 1,88 Quadratkilometern leben hier etwa 7.300 Menschen. Der Stadtteil ist geprägt von einer dichten Mischung aus Wohnbebauung und Gewerbe: Die Wohnquartiere schließen unmittelbar an den Stadtkern an, während die Goldschmidtstraße sie von den östlich gelegenen Industrie- und Gewerbeflächen trennt. Über mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Ruhrbahn ist das Viertel gut an das Essener Nahverkehrsnetz angebunden.
Zu den markanten Einrichtungen gehören das frühere Essener Hauptbad mit Wettkampfbecken und etwa 1.000 Tribünenplätzen, der Betriebshof der Ruhrbahn sowie die zentrale Hauptfeuerwache. Wirtschaftlich prägend ist bis heute das traditionsreiche Chemieunternehmen Theodor Goldschmidt AG, das inzwischen zu Evonik gehört. Auch die Universität Duisburg-Essen nutzt mehrere Gebäude im Viertel. Als historisches Baudenkmal erhalten ist die ehemalige Königliche Maschinenbauschule von 1909.
Namensherkunft
Der Name geht auf die geografische Lage zurück: Das Viertel bezeichnet den östlich des Stadtkerns gelegenen Teil der Essener Innenstadt.
Geschichte
Urkundlich erwähnt wurde das Gebiet erstmals 1244 als Teil des damaligen Stadtkerns. Seit dem 21. Januar 1808 gehört das Ostviertel zu Essen. Mit der Industrialisierung erlebte das Quartier einen tiefgreifenden Wandel: Hier entstanden Steinkohlenzechen wie die Zeche Graf Beust und die Zeche Hercules, von der noch ein Verwaltungsgebäude zeugt. Prägend wurde zudem das Familienunternehmen Goldschmidt, das sich 1890 im Ostviertel niederließ; 1997 ging es an Degussa über, heute betreibt Evonik die Anlagen. 1909 entstand die Königliche Maschinenbauschule. Im Zweiten Weltkrieg wurde das Viertel durch Bombardierungen schwer getroffen, sodass nur wenige historische Bauten erhalten blieben – darunter die Maschinenbauschule und die älteste Gaststätte Essens am Gerlingplatz.
Quellen: Ostviertel (Essen) – Wikipedia; Geschichte des Stadtteils Ostviertel – essen.de; Ostviertel Startseite – essen.de
- 7.210
- Einwohner
- 1,82 km²
- Fläche
- 3.962 /km²
- Bevölkerungsdichte
- I (1)
- Stadtbezirk
- 46
- Straßen
- 13,5 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 23
- POIs
- 12,6 /km²
- POI-Dichte
- 56–101 müber NHN
- Höhenlage
- 7Spielplätze1 pro 1.030 Einw. · 3,9/km²
- 6Kindergärten1 pro 1.202 Einw. · 3,3/km²
- 2Grundschule1 pro 3.605 Einw. · 1,1/km²
- 2Gesamtschule1 pro 3.605 Einw. · 1,1/km²
- 2Förderschule1 pro 3.605 Einw. · 1,1/km²
- 1Realschule1 pro 7.210 Einw. · 0,6/km²
- 1Brunnen1 pro 7.210 Einw. · 0,6/km²
- 1Supermärkte1 pro 7.210 Einw. · 0,6/km²
- 1Hundewiesen1 pro 7.210 Einw. · 0,6/km²
- Längste Straße
- 0,86 km Burggrafenstraße
- 0,82 km Gerlingstraße
- 0,77 km Elisenstraße
- Kürzeste Straße
- 39 m Alfredistraße
- 67 m Ribbeckstraße
- 80 m Sevenarstraße
- Steilste Straße
- 8,5 % Waldthausenstraße
- 6,8 % Sevenarstraße
- 5,5 % Silberstraße
- Höchster Punkt
- 101 m ü. NHN Auf der Donau
- 95 m ü. NHN Frillendorfer Straße
- 91 m ü. NHN Steeler Straße
- Tiefster Punkt
- 56 m ü. NHN Waldthausenstraße
- 56 m ü. NHN Gerlingstraße
- 56 m ü. NHN Hammacherstraße
- Größter Höhenunterschied
- 21 m Gerlingstraße
- 20 m Söllingstraße
- 19 m Frillendorfer Straße
- Älteste benannte Straße
- 1868 Sessenbergstraße
- 1868 Hofterbergstraße
- 1868 Varnhorststraße
- Jüngste benannte Straße
- 2005 Dietrich-Oppenberg-Platz
- 1977 Gustav-Hicking-Straße
- 1973 Volkeningstraße