Stoppenberg

Die längste Straße ist die Arendahls Wiese (2,34 km), am steilsten ist die Schwanhildenhöhe (9,9 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Leonhardstraße (95 m ü. NHN).
Stoppenberg ist ein Stadtteil im Nordosten von Essen und bildet zusammen mit Katernberg und Schonnebeck den Stadtbezirk VI. Der Stadtteil grenzt an Altenessen, Katernberg, Schonnebeck, Frillendorf sowie an die Essener Innenstadt. Auf einer Fläche von rund 5,4 Quadratkilometern leben hier knapp 17.000 Menschen (Stand 2025). Das Quartier ist überwiegend von Wohnnutzung geprägt, ergänzt durch kleinere Gewerbeflächen und ausgedehnte Grünanlagen, die dem Viertel einen aufgelockerten Charakter verleihen.
Das bekannteste Wahrzeichen ist die ehemalige Zeche Zollverein, die seit 2001 zum UNESCO-Welterbe zählt und mit ihren markanten Schachtanlagen und der Kokerei weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. Sehenswert sind zudem die historische Stiftskirche Maria in der Not, die das Ortsbild seit Jahrhunderten prägt, sowie der Hallopark und der angrenzende Sportpark Am Hallo, die Raum für Erholung und Freizeit bieten. So verbindet Stoppenberg industrielles Erbe mit Wohnqualität und Naherholung.
Namensherkunft
Der Ortsname geht vermutlich auf die Form „Stufenberg" zurück und verweist auf die örtliche Hügelkette, deren Erhebungen stufenförmig angeordnet erscheinen.
Geschichte
Die Geschichte Stoppenbergs reicht bis ins 11. Jahrhundert zurück: Im Jahr 1073 ließ Fürstäbtissin Schwanhild die Stiftskirche Maria in der Not errichten, die 1074 durch Erzbischof Anno II. geweiht wurde. Über Jahrhunderte blieb der Ort ländlich geprägt, ehe im 19. und frühen 20. Jahrhundert der Steinkohlenbergbau die Entwicklung grundlegend veränderte. Mit der Zeche Zollverein entstand eine der bedeutendsten Bergbauanlagen des Ruhrgebiets, die heute als UNESCO-Welterbe an diese industrielle Blütezeit erinnert. Im Zuge der Industrialisierung wuchs die Bevölkerung stark an. Am 1. August 1929 verlor Stoppenberg seine Selbstständigkeit und wurde in die Stadt Essen eingemeindet.
Quellen: Essen-Stoppenberg – Wikipedia
- 16.626
- Einwohner
- 5,34 km²
- Fläche
- 3.113 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VI (6)
- Stadtbezirk
- 113
- Straßen
- 46,3 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 47
- POIs
- 8,8 /km²
- POI-Dichte
- 35–95 müber NHN
- Höhenlage
- 12Spielplätze1 pro 1.386 Einw. · 2,3/km²
- 12Kindergärten1 pro 1.386 Einw. · 2,3/km²
- 8Supermärkte1 pro 2.078 Einw. · 1,5/km²
- 5Bäckereien1 pro 3.325 Einw. · 0,9/km²
- 4Grundschule1 pro 4.157 Einw. · 0,8/km²
- 2Hundewiesen1 pro 8.313 Einw. · 0,4/km²
- 1Gymnasium1 pro 16.626 Einw. · 0,2/km²
- 1Sekundarschule1 pro 16.626 Einw. · 0,2/km²
- 1Förderschule1 pro 16.626 Einw. · 0,2/km²
- 1Brunnen1 pro 16.626 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 2,34 km Arendahls Wiese
- 1,73 km Gelsenkirchener Straße
- 1,41 km Köln-Mindener-Straße
- Kürzeste Straße
- 9 m Heibauerweg
- 29 m Rahmstraße
- 84 m Im Brilken
- Steilste Straße
- 9,9 % Schwanhildenhöhe
- 7,2 % Kapitelberg
- 5,0 % Am Schultenhof
- Höchster Punkt
- 95 m ü. NHN Leonhardstraße
- 95 m ü. NHN Gerhard-Küchen-Straße
- 95 m ü. NHN Steingröverstraße
- Tiefster Punkt
- 35 m ü. NHN Twentmannstraße
- 35 m ü. NHN Arendahls Wiese
- 37 m ü. NHN Tuttmannstraße
- Größter Höhenunterschied
- 37 m Hangetal
- 33 m Ernestinenstraße
- 18 m Twentmannstraße
- Älteste benannte Straße
- 1892 Grabenstraße
- 1892 Hallostraße
- 1892 Im Natt
- Jüngste benannte Straße