Stadtkern

Die längste Straße ist die Kettwiger Straße (1,31 km), am steilsten ist die Am Waldthausenpark (6,2 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Gildehofstraße (92 m ü. NHN).
Der Stadtkern bildet das historische Zentrum Essens und liegt im Stadtbezirk I (Stadtmitte/Frillendorf/Huttrop). Zusammen mit dem West-, Nord-, Süd-, Ost- und Südostviertel formt er die Essener Innenstadt. Mit einer Fläche von lediglich 0,94 Quadratkilometern ist der Stadtkern der kleinste Stadtteil Essens, zugleich aber einer der am dichtesten besiedelten. Hier leben rund 4.500 Menschen, während tagsüber zahlreiche Pendler hinzukommen, denn das Viertel ist vor allem ein Arbeits- und Einkaufsort.
Heute prägen ausgedehnte Fußgängerzonen wie die Kettwiger Straße, die Limbecker Straße und die Viehofer Straße das Bild. Große Einkaufszentren wie der Limbecker Platz und die Rathaus Galerie sowie eine Vielzahl an Geschäften, Restaurants und Cafés machen den Stadtteil zur zentralen Einkaufslage der Stadt. Als Verkehrsknotenpunkt mit Hauptbahnhof und mehreren U-Bahn-Stationen ist er hervorragend erschlossen. Zu den Sehenswürdigkeiten zählen das Essener Münster, das Grillo-Theater, das Traditionskino Lichtburg, die Marktkirche und die Alte Synagoge.
Namensherkunft
Der Name verweist auf die zentrale, älteste Siedlung Essens und das von der historischen Stadtmauer umschlossene Kerngebiet, aus dem sich die heutige Stadt entwickelte.
Geschichte
Die Ursprünge des Stadtkerns reichen bis ins 9. Jahrhundert zurück: Um das Jahr 845 gründete Altfrid, der Bischof von Hildesheim, das Damenstift Essen, dessen Keimzelle das heutige Essener Münster bildet. Etwa zwischen 1244 und 1865 umschloss die Essener Stadtmauer nahezu exakt das Gebiet des heutigen Stadtteils. Im 19. Jahrhundert führten die Industrialisierung und die Ausdehnung des Krupp-Konzerns zu einem starken Bevölkerungswachstum. Bis zum Zweiten Weltkrieg war der Stadtkern überwiegend ein Wohnquartier; im Krieg wurden jedoch rund 90 Prozent der Gebäude in der Innenstadt zerstört oder schwer beschädigt. Beim Wiederaufbau nach 1945 entwickelte sich Essen zu einer bedeutenden Einkaufsstadt, wodurch der frühere Wohncharakter weitgehend einer gewerblichen Nutzung wich.
Quellen: Stadtkern (Essen) – Wikipedia; Stadtkern Startseite – essen.de
- 4.270
- Einwohner
- 0,90 km²
- Fläche
- 4.744 /km²
- Bevölkerungsdichte
- I (1)
- Stadtbezirk
- 80
- Straßen
- 19,4 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 71
- POIs
- 78,9 /km²
- POI-Dichte
- 55–92 müber NHN
- Höhenlage
- 24Brunnen1 pro 178 Einw. · 26,7/km²
- 22Bäckereien1 pro 194 Einw. · 24,4/km²
- 15Supermärkte1 pro 285 Einw. · 16,7/km²
- 6Spielplätze1 pro 712 Einw. · 6,7/km²
- 3Kindergärten1 pro 1.423 Einw. · 3,3/km²
- 1Gymnasium1 pro 4.270 Einw. · 1,1/km²
- Längste Straße
- 1,31 km Kettwiger Straße
- 1,05 km Schützenbahn
- 0,79 km Kennedyplatz
- Kürzeste Straße
- 43 m Kunzestraße
- 45 m Am Glockenspiel
- 48 m An St. Quintin
- Steilste Straße
- 6,2 % Am Waldthausenpark
- 6,1 % Bernestraße
- 5,8 % Am Handelshof
- Höchster Punkt
- 92 m ü. NHN Gildehofstraße
- 87 m ü. NHN Bernestraße
- 87 m ü. NHN Kapuzinergasse
- Tiefster Punkt
- 55 m ü. NHN Altenessener Straße
- 56 m ü. NHN Viehofer Platz
- 56 m ü. NHN Schützenbahn
- Größter Höhenunterschied
- 20 m Lindenallee
- 19 m Bernestraße
- 19 m Gildehofstraße
- Älteste benannte Straße
- 1400 Flachsmarkt
- 1500 Limbecker Straße
- 1550 Markt
- Jüngste benannte Straße
- 2010 Heinrich-Reisner-Platz
- 2008 Edmund-Körner-Platz
- 2004 Ilse-Menz-Weg