Katernberg

Die längste Straße ist die Gelsenkirchener Straße (1,43 km), am steilsten ist die Bonnekamphöhe (8,5 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht der Distelbeckhof (56 m ü. NHN).
Katernberg liegt im Nordosten von Essen und bildet zusammen mit benachbarten Quartieren den Stadtbezirk VI. Der Stadtteil grenzt im Westen an Altenessen, im Süden an Stoppenberg und Schonnebeck sowie im Nordosten an das Gelsenkirchener Stadtgebiet. Auf einer Fläche von rund 4,8 Quadratkilometern leben hier etwa 24.000 Menschen. Das Ortsbild ist stark vom industriellen Erbe des Ruhrbergbaus geprägt: Charakteristisch sind weitläufige Bergarbeitersiedlungen, Wohnbebauung und erhaltene Zechenbauwerke.
Das Wahrzeichen des Stadtteils ist die ehemalige Zeche Zollverein, die heute als UNESCO-Weltkulturerbe zählt und sich zu einem viel besuchten Kultur- und Designstandort gewandelt hat. Auf dem Gelände finden sich unter anderem das Red Dot Design Museum, der Zollverein-Kubus mit dem Fachbereich Gestaltung der Folkwang Universität der Künste sowie das Gründerzentrum Triple Z. Sehenswert sind außerdem die als „Bergmannsdom" bekannte Evangelische Kirche von 1901, die von Gottfried Böhm entworfene Heilig-Geist-Kirche und die katholische St.-Joseph-Kirche. Stadterneuerungs- und Quartiersprogramme begleiten die Entwicklung des Stadtteils seit der Bergbauzeit.
Namensherkunft
Der Ortsname wird auf „Kate am Berg" zurückgeführt, wobei eine Kate ein einfaches Wohnhaus bezeichnet; daneben existiert die volkstümliche Deutung als „Kater auf dem Berg", die sich im redenden Wappen des Stadtteils widerspiegelt.
Geschichte
Erstmals urkundlich fassbar wird Katernberg im Jahr 1220, als der Ort in der Vogteirolle des Grafen Friedrich von Isenberg genannt wird. Verwaltungsmäßig gehörte die Ortschaft ab 1808 zur Munizipalität Altenessen und ab 1874 zur Bürgermeisterei Stoppenberg. Den entscheidenden Wandel brachte der Steinkohlenbergbau: Mit der ab 1847 betriebenen Zeche Zollverein setzte ein rasantes Wachstum ein. Während um 1815 nur rund 370 Menschen hier wohnten, waren es 1868 bereits etwa 1.750 und um 1900 über 15.000 Einwohner. Am 1. August 1929 wurde Katernberg nach Essen eingemeindet. Mit der Stilllegung der Zeche 1986 und der Kokerei 1993 endete die bergbauliche Ära; seither prägen Strukturwandel und Stadterneuerung den Stadtteil.
Quellen: Katernberg (Essen) – Wikipedia; Katernberg – Startseite (essen.de); Geschichte des Stadtteils Katernberg (essen.de)
- 24.061
- Einwohner
- 4,77 km²
- Fläche
- 5.044 /km²
- Bevölkerungsdichte
- VI (6)
- Stadtbezirk
- 111
- Straßen
- 45,6 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 44
- POIs
- 9,2 /km²
- POI-Dichte
- 27–56 müber NHN
- Höhenlage
- 15Spielplätze1 pro 1.604 Einw. · 3,1/km²
- 11Kindergärten1 pro 2.187 Einw. · 2,3/km²
- 7Supermärkte1 pro 3.437 Einw. · 1,5/km²
- 5Grundschule1 pro 4.812 Einw. · 1,1/km²
- 3Bäckereien1 pro 8.020 Einw. · 0,6/km²
- 1Förderschule1 pro 24.061 Einw. · 0,2/km²
- 1Hauptschule1 pro 24.061 Einw. · 0,2/km²
- 1Brunnen1 pro 24.061 Einw. · 0,2/km²
- Längste Straße
- 1,43 km Gelsenkirchener Straße
- 1,32 km Katernberger Straße
- 1,32 km Zollvereinstraße
- Kürzeste Straße
- 66 m Sterntalerweg
- 89 m III. Terwestenweg
- 91 m Godertwende
- Steilste Straße
- 8,5 % Bonnekamphöhe
- 3,9 % Bergebuschstraße
- 3,4 % Bullmannaue
- Höchster Punkt
- 56 m ü. NHN Distelbeckhof
- 55 m ü. NHN Niehammerstraße
- 55 m ü. NHN Josef-Hoeren-Straße
- Tiefster Punkt
- 27 m ü. NHN Bonnekampstraße
- 27 m ü. NHN Röckenstraße
- 27 m ü. NHN I. Terwestenweg
- Größter Höhenunterschied
- 26 m Bonnekampstraße
- 19 m Kraspothstraße
- 18 m Bonnekamphöhe
- Älteste benannte Straße
- 1892 Eisenstraße
- 1892 Grundstraße
- 1892 Hermannstraße
- Jüngste benannte Straße
- 2018 Kleine Röckenstraße
- 2009 Maria-Weber-Weg
- 2002 Sterntalerweg