Vogelheim

Die längste Straße ist die Hafenstraße (2,68 km), am steilsten ist das Stakenholt (3,5 % Steigung) und den höchsten Punkt erreicht die Daniel-Eckhardt-Straße (50 m ü. NHN).
Vogelheim liegt im Norden Essens und gehört zum Stadtbezirk V (Altenessen/Karnap/Vogelheim), wo es als jüngster Stadtteil gilt. Auf einer Fläche von rund 2,9 Quadratkilometern lebten Ende März 2025 etwa 6.094 Menschen. Angrenzend finden sich die Stadtteile Bergeborbeck, Bochold, Altenessen und Karnap sowie im Norden die Nachbarstadt Bottrop. Geprägt wird der Stadtteil bis heute von seiner Vergangenheit als Bergarbeiterquartier: Charakteristisch ist die offene, zwei- bis dreigeschossige Bebauung, ergänzt durch ein verkehrsberuhigtes Wohngebiet.
Neben dem Wohnen bestimmen Gewerbe und Industrie das Bild. Am Stadthafen Essen haben sich Betriebe angesiedelt, hinzu kommen Klein- und Mittelbetriebe, Groß- und Einzelhandel sowie zwei Alten- und Pflegeheime, die Arbeitsplätze bieten. Im Zuge des Strukturwandels wuchs der Grünanteil spürbar, unter anderem durch Programme zur Begrünung des Essener Nordens. Zu den Besonderheiten zählen die 1990 eingeweihte Gesamtschule Nord, ein Gedenkstein für Friedrich Krupp an der Straße An der Walkmühle sowie eine Messstation des Landesumweltamtes.
Namensherkunft
Der Name leitet sich vom früheren Hof Vogelheim ab. In der örtlichen Mundart (Borbecker Platt) lautet die Bezeichnung „Vüegelheem".
Geschichte
Bereits im 9. Jahrhundert wurde Vogelheim urkundlich erwähnt. Überregional bekannt ist der Stadtteil durch die 1926 gefundene „Vogelheimer Klinge", die als ältestes menschliches Werkzeug der Region gilt. Aus der einstigen Bauernschaft entwickelte sich der Ort nach 1900 zu einer Bergarbeitersiedlung: 1903 entstand die Bergbausiedlung Wildstraße, um zugezogenen Kumpeln der Zeche Emil – später Zeche Emil-Emscher – Wohnraum zu bieten. Am 1. April 1915 wurde Vogelheim nach Essen eingemeindet; im Rahmen einer späteren Neugliederung wurde es 1978 zum selbstständigen Stadtteil. Mit der Stilllegung der Zeche Emil-Emscher 1973 setzte ein Strukturwandel ein, in dessen Verlauf frühere Industrieflächen zu Gewerbegebieten umgewandelt wurden.
Quellen: Vogelheim – Wikipedia; Vogelheim Geschichte – essen.de
- 6.041
- Einwohner
- 3,00 km²
- Fläche
- 2.014 /km²
- Bevölkerungsdichte
- V (5)
- Stadtbezirk
- 31
- Straßen
- 16,3 kmStraßennetz
- Gesamtlänge
- 15
- POIs
- 5,0 /km²
- POI-Dichte
- 31–50 müber NHN
- Höhenlage
- 6Kindergärten1 pro 1.007 Einw. · 2,0/km²
- 4Spielplätze1 pro 1.510 Einw. · 1,3/km²
- 2Gesamtschule1 pro 3.021 Einw. · 0,7/km²
- 1Grundschule1 pro 6.041 Einw. · 0,3/km²
- 1Bäckereien1 pro 6.041 Einw. · 0,3/km²
- 1Brunnen1 pro 6.041 Einw. · 0,3/km²
- Längste Straße
- 2,68 km Hafenstraße
- 1,49 km Daniel-Eckhardt-Straße
- 1,25 km Vogelheimer Straße
- Kürzeste Straße
- 61 m An der Walkmühle
- 81 m Bottroper Straße
- 83 m An St. Thomas
- Steilste Straße
- 3,5 % Stakenholt
- 2,8 % Höltingsweg
- 2,5 % An St. Thomas
- Höchster Punkt
- 50 m ü. NHN Daniel-Eckhardt-Straße
- 49 m ü. NHN Gladbecker Straße
- 47 m ü. NHN Vogelheimer Straße
- Tiefster Punkt
- 31 m ü. NHN Hafenstraße
- 31 m ü. NHN An der Bergbrücke
- 31 m ü. NHN Vogelheimer Straße
- Größter Höhenunterschied
- 16 m Gladbecker Straße
- 16 m Vogelheimer Straße
- 12 m Daniel-Eckhardt-Straße
- Älteste benannte Straße
- 1896 Schlackenstraße
- 1896 Förderstraße
- 1898 Hülsenbruchstraße
- Jüngste benannte Straße
- 1982 Holtrichterweg
- 1981 Karl-Legien-Straße
- 1981 Daniel-Eckhardt-Straße